Cloud-Speicher
Greenpeace kritisiert Apple und Microsoft für Atomstrom-Nutzung (Update: Video)
Apple verlässt sich zu 55% auf Kohle-, Amazon zu 29% auf Atomstrom – in einer Studie hat Greenpeace den Stromverbrauch großer Cloud-Anbieter analysiert.
In der Studie How Clean is Your Cloud? (PDF) hat Greenpeace die Clouds von Facebook, Amazon, Apple, Microsoft, Google und Yahoo untersucht. Greenpeace hat sich aber nicht etwa die Datensicherheit oder Verfügbarkeit angeschaut, sondern den Strom, mit dem die Datenzentren befeuert werden. Viele Datenzentren, die Cloud-Speicher bereitstellen, können – so Greenpeace – vom Weltraum aus gesehen werden; so groß sind sie. Einige der Cloud-Stätten sollen soviel Strom verbrauchen wie 180.000 Häuser. Umso wichtiger ist ein auf die Umwelt bedachtes Verhalten.
Die Verlierer: Amazon, Apple, Microsoft
Zu den Verlierern zählen laut Studie Amazon, Apple und Microsoft. Alle drei verlassen sich laut Greenpeace bei Ihren Clouds auf Kohle- und Atomstrom. Apple ist der prozentual höchste Kohlestrom-Verbraucher in der Studie: Der iPhone-Bauer betreibt seine Datenzentren zu 55,1% mit Strom aus Kohle. Amazon nutzt zu 29,9% Atomstrom. Das ist der zweit höchste Wert in der Studie – nach Salesforce (31%).
Die Gewinner: Yahoo, Google, Facebook
Gut abgeschnitten haben dagegen Yahoo und Google. Sie greifen laut Greenpeace vermehrt auf erneuerbare Energie zurück. Auch Facebook reiht sich in die Gewinner-Riege der Studie ein. Das neueste Datenzentrum des sozialen Netzwerks in Schweden könne vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben werden.
Greenpeace erwähnt zudem Akamai lobend. Der Konzern ist verantwortlich für einen Großteil des Datenverkehrs im Internet. Laut Wikipedia arbeitet Akamai mit über 95.000 Servern in 71 Ländern und fast 3.000 Kunden. Jedenfalls sei Akamai der erste IT-Konzern, der seine Kohlenstoff-Emissionen nach dem neu festgelegten Standard „Carbon Utilization Effectiveness (CUE)“ anpassen will.
Update: In einem satirischen Video ruft Greenpeace User dazu auf, sich bei den Cloud-Anbietern über die Umweltverschmutzung zu beschweren.

18.04.12
Hand aufs Herz: Interessiert es Sie, welchen Strom Cloud-Anbieter nutzen? Oder kommt es Ihnen viel mehr auf Datensicherheit und Verfügbarkeit an?
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18.04.12
Ähh, ist es nachts kälter als draussen?
Was hat die Frage der erneuerbaren Energien mit der Datensicherheit und Verfügbarkeit zu tun? Unsinn oder Absicht? Amazon 29% Atomstrom - würde auch nur eine Bestellung flachfallen mit reg. Energie?
Mal nachdenken!
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18.04.12
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18.04.12
Es ist ja recht einfach jemanden zu kritisieren. Aber woher soll der ganze Ökostrom kommen, der so großspurig gefordert wird? Wäre es nicht sinnvoller, die Art der Nutzung unserer modernen Technik zu hinterfragen? Verzicht ist schließlich der einfachste Weg, Ressourcen zu sparen.
BTW: Mit was betankt eigentlich Greenpeace seine Fischkutter-Flotte?
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18.04.12
[IMG]http://2.bp.blogspot.com/_ORnXlHiCjmM/TIoh_lgrPaI/AAAAAAAAAAM/U0yqh9m5rHo/s200/atomkraftgegner[/IMG]
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18.04.12
Uupps, hatte ich völlig vergessen: Greenpeace hält ja genauso viele Fischkutter unter 24/7 Betrieb wie Apple, Google und Co. Server. Welch ein Raubbau durch den Einsatz all der Schiffe, von denen ab und an eines durch die Atommacht Frankreich versenkt wird.
Zitat: hans10
Fast so gut wie "Der Strom kommt aus der Steckdose!" Glaubst Du mir, das ich es im Winter warm [I]und[/I] hell hatte, ohne durch die Energiekostenrechnung am Hungertuch zu nagen? Was Stromsparlampen und ein Stapel Wolldecken doch so bewirken können... :D
Nun ja, bei in Ländern wie Frankreich stehenden Servern wird man wohl kaum an einer Versorgung mit Atomstrom (Anteil 80% ?) vorbei kommen. Da können selbst bei besten Absichten weder Apple noch Greenpeace etwas dagegen tun.
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18.04.12
Alternativ den herkömmlichen Strom nicht mehr subventionieren.
Gerade die Endlagerung des Mülls wird zig Billiarden kosten, was der Atomstrom aber netterweise als Subvention hinten reingeschoben bekommt.
Das CO2 bei fossilen Brennstoffen berechnet auch keiner und pflanzt dann ein paar Urwälder wieder auf, damit es passt.
Aber beim Ökostrom kommen regelmäßig die Kritiker und meckern rum, dass die Herstellung der Anlage ja sooo viel Energie gebraucht hatte. Verglichen mit dem Müll ist das lächerlich.
Welchen Strom die Wolken haben, ist mir wurscht, ich lebe auf der Erde.
Aber da würden sich Blitze anbieten.
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18.04.12
... es geht nicht darum, was ich glaube.
Tatsache ist, der Stromriese Eon hat den Vorschlag gemacht,
Auch so lasen sich weiterhin hohe Gewinne erzielen
und die Aktionäre werden zufriedengestellt,
natürlich auf Kosten der Verbraucher und Steuerzahler.
Da wird die Diskussion, ob Cloud-Anbieter Naturstrom nutzen zur Farce.
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19.04.12
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19.04.12
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19.04.12
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19.04.12
Einfach verbuddeln und vergessen geht schließlich bei dem Zeug nicht oder nur mit sehr hohem Aufwand.
Klar, man könnte hoffen, dass die Wissenschaftler irgendwann mal irgendwas rausfinden, wie man den Müll doch noch weiterverwerten kann. Aber Hoffen überlasse ich lieber den Sekten.
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19.04.12
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19.04.12
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19.04.12
Der ist von allein angegangen.
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19.04.12
Nee, sowas passiert, wenn Aberbillionen Wasserstoffatome im [I]Dark Room[/I] gleichzeitig zu kuscheln anfangen. :D
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19.04.12
So ist es! Und gerade diese Reaktoren in Oklo zeigen, dass die Endprodukte auch nach zwei Milliarden Jahren nur wenige cm gewandert sind.
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19.04.12
Das wollen SIE uns glauben machen. ;)
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