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Greenborder: IE in der Sandbox

30.06.2006 | 16:22 Uhr |

Mittels Virtualisierungstechnik will Greenborder die Nutzer des Internet Explorers vor Malware und Datendieben schützen.

Der Internet Explorer ist immer noch der meist benutzte Web-Browser, obwohl er auch als der unsicherste gilt. Der Software Hersteller Greenborder bietet daher eine Lösung an, die eine sichere Schutzschicht zwischen Internet und Betriebssystem legen soll. Die Virtualisierungslösung "Greenborder Pro" soll den Schutz durch Antivirus- und Firewall-Software ergänzen und ohne ständige Updates auskommen.

Der Hersteller gibt an, Greenborder Pro erlaube die uneingeschränkte Nutzung des Internets. Anwender könnten weiterhin Musik, Bilder und Videos herunter laden und abspielen. Auch das Arbeiten mit aus dem Web stammenden Word- oder Excel-Dokumenten soll möglich und zugleich sicher sein - selbst wenn diese Dateien Exploit-Code enthalten, der Sicherheitslücken in Windows oder Anwendungen ausnutzt. Sogar herunter geladene Programme sollen gefahrlos ausprobiert werden können.

Zugleich sollen Datendiebe durch die Sandbox-Technik keinerlei Zugriff auf gespeicherte Dateien erhalten und Key-Logger keine Chance haben, eingegebene Daten abzufangen. Der Internet Explorer erhält als Zeichen für den aktiven Schutz einen zusätzlichen breiten grünen Rahmen, der bei SSL-Verbindungen, etwa beim Online-Banking, orange wird. Unterstützung für andere Browser (neben dem IE) ist derzeit nicht enthalten, ist jedoch angekündigt.

Greenborder Pro erfordert Windows XP mit Service Pack 1 (oder höher) oder Windows 2000 mit Service Pack 4 und wird für 49,95 US-Dollar pro Jahr angeboten. Als Anreiz zum Ausprobieren der neuen Version erhalten die ersten 10.000 Anwender, die das Programm (10,3 MB) herunter laden, eine kostenlose Lizenz für ein Jahr.

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