136244

Epson pflanzt Bäume

16.10.2007 | 15:57 Uhr |

Mitunter treibt die Green IT- und Klimaschutz-Debatte kuriose Blüten. Wie jetzt bei Epson: Das Unternehmen wirbt mit seinem "grünen Weg". Damit meint Epson aber nicht etwas besonders umweltfreundlich produzierte Drucker oder Druckerpatronen, sondern Baumpflanzaktionen.

Die Mitarbeiter von Epson sind nicht anders als andere Menschen auch: Viele von ihnen kommen mit dem Auto zur Arbeit. Das kostet Sprit und erzeugt CO2. An und für sich ist das nichts ungewöhnliches, doch in Zeiten einer mitunter fast schon hysterisch geführten Klimaschutz-Debatte, in der auch IT-Unternehmen den Umweltschutz als Marketinginstrument entdeckt haben, eignet sich die ganz persönliche Klimabilanz der Epson-Mitarbeiter glatt für eine PR-Aktion. Und so hat Epson bekannt gegeben, dass man eine Aufforstungsaktion in Nordrhein-Westfalen unterstützen wird.

In Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzverein „Prima Klima Weltweit“ forstet das Unternehmen über zwölf Hektar Wald auf. Die ersten drei Hektar des künftigen „Epson Waldes“ pflanzten Mitarbeiter des Unternehmens am 12. Oktober 2007 in einem Naturschutzgebiet in der Nähe des nordrhein-westfälischen Firmensitzes an. Die Aktion ist Teil des Epson-Umweltprogramms „The Green Way“, mit dem Epson vormachen will, wie sich wirtschaftlicher Erfolg und umweltbewusstes Verhalten miteinander vereinbaren lassen.

So will Epson an jedem Arbeitsplatz und für jeden Arbeitsprozess nach und nach umweltverträgliche Maßnahmen umsetzen. Damit meint Epson unter anderem die Mülltrennung am Schreibtisch und die Stromversorgung aus Wasserkraft zu hundert Prozent. Und eben diverse Baumpflanzaktionen in Deutschland und Argentinien, um den CO2-Ausstoß der Dienstfahrten zu kompensieren.

0 Kommentare zu diesem Artikel
136244