211528

Geld sparen durch optimierte IT

19.10.2009 | 10:58 Uhr |

Green IT ist ein aktuelles Buzzword, ohne das kaum eine aktuelle Kampagne auskommt. Dahinter steckt aber eine einfache Idee: Nutzt man Hardware und IT-Infrastruktur richtig, lässt sich eine Menge Geld sparen - während man gleichzeitig die Umwelt schont.

Man kann derzeit kaum auf eine Veranstaltung, eine Messe oder die Homepage eines Herstellers gehen, ohne dass man mit Schlagworten wie Energieeffizienz oder Green IT bombardiert wird. Natürlich tut man gut daran, die Umwelt zu entlasten, doch dem Endkunden ist es meist wichtiger, dass er persönlich einen Vorteil hat.

Blickt man hinter die Fassade aus Werbewörtern erkennt man aber schnell, dass diese neuen Technologien durchaus auch finanzielle Anreize gegenüber herkömmlichen Systemen bieten können. Mit den richtigen Argumentationshilfen kann man beides vereinen - Umweltschutz und finanziellen Vorteil. Wir zeigen Ihnen anhand einiger Beispiele, wo sich Green IT für beide Seiten lohnt.

Server: Richtig auslasten statt teurem Leerlauf
Eine der wichtigsten Komponenten im Firmennetz sind die Server. Sie leiten E-Mails weiter, fungieren als zentrales Datenlager und regeln die Anmeldungen. Dabei handelt es sich meist um hochgerüstet Maschinen. Umso paradoxer ist es, dass ein Großteil der Serverressourcen die meiste Zeit brach liegt. Wie die Bitkom in ihrem Virtualisierungsguide schreibt, ist die durchschnittliche Auslastung eines Servers 20 bis maximal 30 Prozent. Nur in seltenen Lastspitzen wird mehr Leistung benötigt. Durch eine Virtualisierung lassen sich die Server-Ressourcen bündeln und gezielt für Aufgaben zur Verfügung stellen.

Dadurch erreicht man mehrere Ziele: Die eigene Serverumgebung wird auf deutlich weniger Maschinen konsolidiert. Diese benötigen weniger Platz im Rechenzentrum, weniger Strom sowie eine geringere Kühlleistung. Zudem wird die eigentliche Software unabhängig von der darunterliegenden Hardware. Fällt eine physikalische Komponente aus, kann die virtualisierte Infrastruktur auf ein anderes System geschoben werden - im besten Fall merkt der Nutzer davon nichts. Dadurch erhöhen sich die Verfügbarkeit der angebotenen Dienste und die Zufriedenheit des Nutzers. Selbst Hardware-Upgrades lassen sich im besten Fall durchführen, ohne dass ein Service unterbrochen werden muss.

0 Kommentare zu diesem Artikel
211528