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Gravenreuth geht leer aus

20.02.2001 | 16:26 Uhr |

Die Liste mit Urteilen in Abmahnprozessen des Münchner Rechtsanwalts Günter Freiherr von Gravenreuth ist nun wieder um einen Punkt erweitert worden. In einem Berufungsverfahren urteilte das Gericht zu Gunsten einer Website-Betreiberin, die nun keine Abmahngebühren zahlen muss.

Die Liste mit Urteilen in Abmahnprozessen des Münchner Rechtsanwalts Günter Freiherr von Gravenreuth ist nun wieder um einen Punkt erweitert worden. In einem Berufungsverfahren urteilte das Gericht zu Gunsten einer Website-Betreiberin, die nun keine Abmahngebühren zahlen muss.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf entschied aber auch, dass Ulrike Strieder, die Betreiberin der Website, keinen Link mehr zum FTP-Explorer setzen darf, wie Internetworld meldet. Die Abmahnkosten wurden für unzulässig erklärt, da Gravenreuth keinen Auftrag seiner Mandantin, der Firma Symicron gehabt habe.

Wirft man einen Blick auf die Website des Münchner-Abmahnanwalts, findet man unter dem Eintragsdatum 19. Februar das Urteil des Münchner Landgerichts vom 25. Januar 2001. Dieses Urteil wurde heute von Gravenreuth einer Reihe von Zeitungs-Redaktionen per Mail zugeleitet, offensichtlich um der Schlappe vor dem Oberlandesgericht die Aufmerksamkeit zu entziehen. In dem damaligen Urteil hatte der Freiherr in den wesentlichen Punkten Recht bekommen. (PC-WELT, 20.02.2001, hc)

Alles über von Gravenreuth (PC-WELT Online, 03.01.2001)

Sieg gegen Explorer-Abmahner (PC-WELT Online, 14.12.2000)

Sieg gegen Abmahner in erster Instanz (PC-WELT Online, 26.10.2000)

Sieg im Explorer-Prozess für Münz (PC-WELT Online, 20.09.2000)

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