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Virtualbox 3.0 mit Direct3D-Unterstützung erschienen

01.07.2009 | 12:44 Uhr |

Virtual Box erlaubt es Ihnen, innerhalb des Betriebssystems ein weiteres Betriebssystem virtuell zu installieren. Das kostenlose Programm ist nun in der Version 3.0 erschienen, die massig neue Funktionen an Bord hat.

Bei der Version 3.0 von Virtualbox handelt es sich laut Angaben der Entwickler um ein "major update", weil so viele neue Funktionen integriert wurden. Dazu zählen beispielsweise die Unterstützung für OpenGL 2.0 für Windows-, Linux- und Solaris-Gastsysteme und die Unterstützung SMPs (symmetrische Multiprozessorsysteme) mit bis zu 32 virtuellen CPUs (VT-X und AMD-V). Hinzu kommt die Möglichkeit, auf Windows-Gastsystemen Applikationen und Spiele zu nutzen, die Direct3D 8 oder Direct3D 9 benötigen, wobei die Direct3D-Unterstützung noch als experimentell eingestuft wird.

Im Vergleich Vorgängerversion gab es außerdem diverse Verbesserungen und Bugfixes. Alle Details hierzu finden Sie im umfangreichen Changelog .

Die Virtualisierungslösung Virtualbox ist eine interessante Alternative zu Vmware Player/Workstation und Microsofts Virtual PC. Mit einem zweiten Betriebssystem, das virtuell auf Ihrem PC läuft, können Sie neue Software testen, ohne Ihr eigentliches Betriebssystem zu beeinträchtigen. Und Sie können mit einem derartigen virtuellen Rechner relativ sicher vor Malware und anderen Gefahren im Internet surfen.

Download: Virtualbox 3.0

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