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Graphen könnte Kopfhörer-Technik der Zukunft werden

15.03.2013 | 05:58 Uhr |

Die Kohlenstoff-Modifikation Graphen könnte die Leistungsfähigkeit von Kopfhörern zukünftig deutlich verbessern.

Forscher in Berkeley haben eine neue Anwendungsmöglichkeit für die Kohlenstoff-Modifikation Graphen ausgemacht. So würde sich das im Muster einer Bienenwabe angeordnete Material perfekt für die Erstellung kleiner Lautsprecher eignen, wie sie beispielsweise in Kopfhörern benötigt werden. Die Qualität der so erstellten In-Ear-Stecker könnte mit der des Sennheiser MX-400 mithalten, auf ein spezielles Design könnte hingegen verzichtet werden.

Graphen basiert auf einer zweidimensionalen Struktur aus Kohlenstoffatomen. Jedes Atom ist dabei von drei anderen Atomen umgeben. Das in einem Wabengitter angeordnete Material eignet sich daher besonders gut für die Erzeugung von Tönen. Durch die geringe Masse von Graphen kann die Luft in der Umgebung in ihrer Bewegung abgeschwächt werden.

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Aufgrund der geringen Größe kann Graphen auch in kleinen Kopfhörern genutzt werden. Doch auch für Mikrofone mit erstklassiger Tonqualität könnte das Material verwendet werden. Die Forschung um Anwendungen der Kohlenstoff-Modifikation in der Audio-Technik ist jedoch noch relativ neu. Die ersten Publikation zu diesem Thema wurde im vergangenen Jahr von einem anderen Team veröffentlicht.

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