Ein Grafikkarten-Upgrade ist ob der ausgereiften AGP-Schnittstelle nicht schwer. Im wesentlichen können Sie die neue Grafikkarte - nach den üblichen Vorsichtsmaßnahmen (siehe Seite 4) durch die neue ersetzen. Noch den neuen Treiber einrichten - fertig.
Welche Grafikkarte soll es denn nun sein? Eigentlich macht nur eine der derzeitigen Hi-End-Karten Sinn. Denn es wird keine neuen Grafikkartenchips mehr für die AGP-Schnittstelle geben, die Hersteller setzen konsequent auf PCI-Express. Die interessanten Modelle haben also Grafikchips wie den ATI X850 XT oder den Nvidia Geforce 6800 oder 6800 Ultra. Da diese Modelle aber ausgesprochen teuer sind, lohnt es sich, noch ein wenig zu warten. Das Risiko: Die Karten könnten ziemlich schnell gar nicht mehr erhältlich sein, das zeigt die Erfahrung beim Übergang von PCI auf AGP.
Wer auf ein etwas preiswerteres Modell setzt, sollte unsere Tests und Benchmarks genau studieren. Denn nur wenn die neue Karte ein gutes Stück schneller ist, lohnt sich das Upgrade.
Netzteil: Auch bei einer neuen Grafikkarte ein Problem
Für eine neue Grafikkarte sollte das Netzteil genug Reserven haben. Unserer Erfahrung nach sind aber auch hier in den meisten Fällen 350 Watt ausreichend. Vorsicht bei den High-End-Karten: Einige erfordern laut Hersteller explizit ein 450- oder gar 480-Watt-Netzteil. Sie sollten diesen Punkt vor dem Kauf der Karte klären.
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