Grafikkarte

Neue Single-Slot-Grafikkarte Sapphire HD 6670 vorgestellt

Donnerstag, 17.11.2011 | 17:32 von Friedrich Stiemer
Die Sapphire HD 6670 Low-Profile.
Vergrößern Die Sapphire HD 6670 Low-Profile.
© Sapphire
Eine neue Low-Profile-Grafikkarte von Sapphire soll trotz flachem Formfaktors ordentlich Leistung bringen. Der geringe Stromverbrauch und die schlanke Bauweise sollen die Karte zur "effizientesten auf dem Markt" machen.
Sapphire stellt die neue HD 6670 Low-Profile vor, die nur einen Steckplatz belegt und daher auch in kompakte PC-Gehäuse passen soll. Sie benötigt nach Angaben des Herstellers keinen eigenen Stromanschluss und kann trotz der flachen Bauweise aktuelle Spiele und Programme flüssig darstellen.

Die Spezifikationen der Sapphire HD 6670

Bei der Sapphire HD 6670 kommen 480 Stream-Prozessoren und 24 Textureinheiten zum Einsatz. Sapphire stattet dieses Modell wie die gesamte 6000er Reihe mit einem 1 GB großen GDDR5-Speicher aus. Der Kern soll einen Takt von 800 MHz besitzen, der Speicher selbst 1.000 MHz, womit sie laut dem Hersteller die gleiche Leistung wie die anderen Karten aus der Familie bringt. Die schlanke Bauart soll die HD 6670 aber zur "effizientesten Karte auf dem Markt" machen.

Bei den Anschlussmöglichkeiten stehen dem Nutzer einmal Dual-Link DVI, einmal HDMI und einmal VGA zur Verfügung. In das Paket hat Sapphire gleich zwei Blenden gepackt: einen Standard-Bracket und einen Low-Profile-Bracket. Somit kann der Anwender selbst entscheiden, ob er die Grafikkarte in seinem normalen Desktop-PC oder in seinen Media-PC einbaut. Die HD 6670 unterstützt auch den CrossFire-Support, also den parallelen Einsatz von mehreren Grafikkarten.

Der Single-Slot Kühler soll beim Spielen überaus leise sein und wenig Strom verbrauchen. So erübrigt sich auch der externe Stromanschluss und macht die Karte ideal für System-Aufrüstungen oder Rechnern mit schwachen Netzteilen.

Des Weiteren verfügt die Grafikkarte über den sogenannten "Universal Video Decoder" (UVD) - die Hardware-Videodekodierungstechnik von AMD in der 3. Version. Die Ausgabe von Blu-Rays in 3D über HDMI 1.4a soll ebenfalls möglich sein.

Die HD 6670 unterstützt nicht nur DirectX 11 und Windows 7, sondern auch „Accelerated Parallel Processing“ (APP). Hierbei handelt es sich um eine Technik, die spezielle Anwendungen wie das Transkodieren von Videos oder Rendering über den Grafikchip, und nicht über die CPU beschleunigen soll.

Auf Nachfrage teilte der Hersteller eine UVP in Höhe von 90 Euro mit. Die Grafikkarte soll demnächst verfügbar sein, denn Distributoren können sie sich schon ab sofort bestellen.

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Donnerstag, 17.11.2011 | 17:32 von Friedrich Stiemer
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