58822

Grafifiti auf Air Force One verunsicherte Behörden

23.04.2006 | 12:52 Uhr |

Ein kürzlich aufgetauchtes Internetvideo zeigte, wie ein Jugendlicher die Präsidenten-Maschine mit einem Graffiti versah. US Behörden waren daraufhin verunsichert, ob die Sicherheit des Flugzeugs wirklich gewährleistet werden kann.

Das Video , welches einen Jugendlichen zeigte, der die Maschine des amerikanischen Präsidenten mit einem Graffiti verzierte, führte zu großer Verwirrung innerhalb der Luftwaffe. Die gezeigten Aufnahmen wirkten so authentisch, dass man sich nicht mehr sicher war, ob die Air Force One nicht wirklich Ziel eines derartigen Anschlags geworden sein könnte. Der im Video gezeigte Jugendliche kletterte über die Absperrungen des Flughafens, schlich sich an den Wachen und deren Hunden vorbei und bearbeitete die Maschine mit einer Sprühdose.

Die für das Video verantwortlichen Mitarbeiter der New Yorker Bekleidungsfirma Marc Ecko Enterprises erklärten erst später, wie es zu dieser Aktion gekommen war. Sie mieteten eine Boeing 747 auf dem San Bernardino Airport und versahen eine Seite mit genau dem gleichen Anstrich wie die Präsidentenmaschine. Daraufhin begannen die Dreharbeiten, in denen eine Turbine des Flugzeugs von einem Sprüher mit der Aufschrift „Still Free“ beschriftet wurde. Ziel der Aktion sei es gewesen, einen kulturell bedeutungsvollen Moment zu schaffen, der zeigt, wie eine winzige Sprühdose gegen die wie ein Goliath wirkende Präsidentenmaschine antritt, so Ecko. Über die entstandenen Kosten dieser „Kunstaktion“ wollte sich der Star jedoch nicht äußern. Er gab lediglich den Hinweis, dass man schon reich sein müsste, um sich derartige Aktionen leisten zu können.

Das beabsichtigte Interesse haben die Verursacher sicherlich bekommen, denn gleich nach der Verbreitung des Videos überprüfte die US Air Force das Flugzeug, konnte jedoch keine Anzeichen von Vandalismus feststellen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
58822