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Steve Ballmer ist von Android wenig beeindruckt

08.11.2007 | 13:34 Uhr |

Googles Ankündigung, mit einer eigenen Software-Plattform in den Handy-Markt einsteigen zu wollen, sorgte bei Anwendern und Medien für gehörigen Wirbel. Die eigentlichen Betroffenen - Microsoft und Symbian - geben sich dagegen betont gelassen.

Steve Ballmer, Chef von Microsoft, ist für seine markigen Sprüche bekannt, aktuell trifft es Googles vor kurzem angekündigte Handy-Plattform Android . Am Rande einer News-Konferenz in Tokio erklärte Ballmer hinsichtlich Android: "Nun, ihre Anstrengungen sind derzeit nicht viel mehr, als ein paar Worte in einer Pressemitteilung. Es ist schwierig, einen Vergleich (mit Windows Mobile, Anm. d. Red.) anzustellen."

Ballmer verwies hingegen auf die Erfolge, die Microsoft mit Windows Mobile erzielt hat. Derzeit sei Windows Mobile auf 150 Handy-Modellen von 100 Mobilfunk-Unternehmen verfügbar. Ballmer geht davon aus, dass in diesem Jahr über 20 Millionen Windows-Mobile-Geräte lizenziert werden.

"Wir verfügen gerade über ein gewaltiges Momentum, wir haben Windows Mobile 6 auf den Markt gebracht, wir arbeiten an den kommenden Releases und wir werden sehen, was Google macht. Bislang haben sie eine Pressemitteilung, wir haben Millionen Kunden, tolle Software, viele Geräte und wir heißen sie in unserer Welt willkommen", sagte Ballmer.

Googles größter Konkurrent auf dem Handy-Markt wird hingegen Symbian sein. Und auch Nigel Clifford, Chef von Symbian reagierte gelassen auf Android: "Eine der Raktionen ist: Noch eine Linux-Plattform. Es gibt da draußen 10, 15, 20, vielleicht 25 verschiedene Linux-Plattformen. Es kommt einem manchmal so vor, als würde Linux schneller zersplittern, als sich zu vereinigen."

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