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Google ändert Adressbuch-Funktion

17.07.2008 | 16:17 Uhr |

Googlemail besitzt ein Feature, das nicht jedem Anwender gefällt: Adressaten, an die man eine Mail schickt, fügt Googlemail automatisch seinem Adressebuch (Kontakte) hinzu. Dieser zwangsweise Automatismus gehört bald der Vergangenheit an.

Noch im Laufe dieser Woche will Google bei seinem Maildienst Googlemail das automatische Hinzufügen von Mailadressen zu den Kontakten einstellen. Bisher fügt Googlemail neue Mailadressen automatisch den Kontakten hinzu und ergänzt somit Mailadressen beim Eintippen in das Adressfeld automatisch. Dieses Feature sollte Benutzern von Googlemail Zeit sparen und ein Blick ins Adressbuch ersparen.

Doch offensichtlich wussten das nicht alle Googlemail-Nutzer zu schätzen. Zumal sich diese Auto-Hinzufügen-Funktion bisher nicht abstellen lässt. Wer viele Mails von seinem Googlemail-Account versandte, sah sich schnell mit einem überquellenden Adressbuch konfrontiert. Wie Benjamin Grol, Produkt Manager Engineer für Googlemail in einem Weblog einräumt. Deshalb hat Google eine neue Adress-Kategorie einrichtet: "Suggested contacts". Hier landen nun zunächst alle neuen Mailadressen und der Benutzer kann in Ruhe entscheiden, ob sie in die Kontaktliste übernommen werden sollen.

Standardmäßig ist diese Funktion so konfiguriert, dass Googlemail eine Mailadresse dann in die Kontaktliste übernimmt, wenn mindestens fünf Mails an sie versandt wurden. Man kann Googlemail aber auch so einstellen, dass Adressen überhaupt nicht mehr ins Adressbuch wandern. Wer allerdings das automatische Verschieben gut fand und das beibehalten möchte, kann diese Option unverändert auch weiterhin nutzen.

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