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Google will News nur noch nach Einwilligung annehmen

21.06.2013 | 15:48 Uhr |

Um der komplizierten deutschen Rechtslage zu entsprechen, will Google künftig nur noch News in seinen Dienst "Google News" aufnehmen, wenn der Verlag vorher zugestimmt hat.

Anfang März wurde im Bundestag das Leistungsschutzrecht angenommen . Es gestattet die Gratis-Nutzung kleinster Textteile - beispielsweise wenn Sie einen PC-WELT-Artikel auf Twitter verlinken. Aber bislang ist nicht genau geklärt worden, wie lange diese Teile sein dürfen. In der Folge herrscht Verunsicherung beim Verlinken von fremden Inhalten.

Wie Google im offiziellen Blog mitteilt , hat der Suchmaschinengigant darum ein neues Bestätigungssystem eingeführt, mit dem deutsche Verlage Google sagen können, ob sie ihre Inhalte weiterhin in Google News haben wollen. Sprich: Verlage in Deutschland müssen bald ausdrücklich einwilligen, wenn ihre Artikel bei Google News eingeblendet werden sollen.

An dieser Stelle ein Hinweis in eigener Sache Lieber Leser - wir haben bereits darauf hingewiesen : Von uns wird es mit Sicherheit keinerlei Klagen oder Abmahnungen geben, wenn Sie nur unter Verwendung der Artikel-Überschrift und des Vorspanns auf einen Artikel auf pcwelt.de verlinken. Ob Sie das auf Facebook, Ihrem Blog oder bei Twitter tun, macht für uns keinen Unterschied. Sie dürfen auch gerne aus dem Artikel-Text zitieren und den ersten Absatz übernehmen. Solange Sie nicht den kompletten Artikel oder große Teile daraus ohne Rücksprache mit uns veröffentlichen, freuen wir uns im Gegenteil über Ihre Erwähnung samt Link auf pcwelt.de.

In anderen Ländern gelangen Artikel übrigens weiterhin automatisch in Google News, sobald sie online gestellt wurden. Möchte ein Verlag das nicht, kann er wie gehabt Meta-Tags nutzen oder sich direkt an Google wenden.

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