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Google veröffentlicht Verhaltenskodex für Glass

19.02.2014 | 11:42 Uhr |

Sei kein "Glasshole", bittet Google seine Datenbrillen-Nutzer. In einer "Do's"- und "Don'ts"-Liste erklärt das Unternehmen, was Glass-Träger dürfen und was sie vermeiden sollten.

Google hat eine Liste von "Do's" und "Don'ts" für Glass-Nutzer veröffentlicht - also eine Liste mit rudimentären Verhaltensregeln beim Einsatz der Google-Datenbrille. Mit den "Do's" ermuntert Google seine Nutzer dazu, die Welt um einen herum mit Google Glass zu erkunden. Man könne via Hangouts mit Freunden reden und sich beispielsweise über eine Flugzeugverspätung informieren lassen. Außerdem könne man die Sprachkommandos von Glass einsetzen, um die Hände frei zum Kochen, Golfen usw. zu haben. Allerdings sollte man, so Google, die Leute, die man mit Glass filmen mag, vorher um Erlaubnis fragen. Dieser Hinweis steht unter den "Do's".

Bei den "Don'ts" verweist Google darauf, dass Glass nicht für lange Aktivitäten gebaut sei. Das Buch "Krieg und Frieden" sollte man daher ohne Glass lesen. Solche Aktivitäten, schreibt Google, seien für größere Bildschirme gemacht. Dass man Romane auch einfach gedruckt lesen kann, sagt Google nicht. Ferner sei Glass nicht für bestimmte Sportarten gemacht - etwa Wasserski-Fahren oder Rodeo-Reiten.

Der Träger von Google Glass müsse sich damit abfinden, dass er auffällt und Fragen gestellt bekommt. Man solle geduldig sein und wenn man Sorge hat, dass jemand das romantische Dinner mit Fragen zu Google Glass stören könne, solle man die Brille besser abnehmen.

Außerdem soll man kein "Glasshole" sein (in Anlehnung an das englische Wort "Asshole"). Man solle höflich bleiben und auch Google Glass abschalten, wenn man gebeten wird, das Mobiltelefon auszuschalten. In einer öffentlichen Toilette hat Glass also nichts verloren.

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