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Google verbannt Porno-Werbung

05.07.2014 | 05:13 Uhr |

Google akzeptiert keine Porno-Anzeigen mehr bei AdWords. Websites mit pornografischen Inhalten dürfen nicht mehr in den Suchergebnissen beworben werden.

Google hat in dieser Woche Änderungen an den Nutzungsrichtlinien seines Werbe-Netzwerks AdWords vorgenommen. Ab sofort wird Werbung für Webseiten mit pornografischen Inhalten von der Plattform verbannt und somit auch nicht mehr in den Suchergebnissen von Google angezeigt.

Das Verbot betrifft den Aussagen des Konzerns zufolge vor allem Webseiten, die mit „grafischen Darstellungen zum Geschlechtsverkehr oder zur Masturbation anregen“. Welchen Einfluss die neuen Google-Richtlinien auf die Branche haben werden, ist derzeit noch nicht abzusehen. Viele Seiten holen ihre Nutzer über die herkömmlichen Suchergebnisse oder Mundpropaganda.

Deutsche Internet-Nutzer sind Porno-Spitzenreiter

Das Wort „Porno“ ist eines der meistgesuchten Keywords bei Google. Laut dem Google AdWords Keyword Planner erreichten dieser und verwandte Begriffe im Mai 2014 fast die Rekordmarke von 351 Millionen. Laut Google treten die neuen Richtlinien sofort in Kraft. In den nächsten Wochen werden entsprechende Werbeanzeigen nach und nach aus dem AdWords-Netzwerk entfernt.

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