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Google und Facebook wollen Nutzerdaten besser verschlüsseln

16.11.2013 | 05:02 Uhr |

Mit einer stärkeren Verschlüsselung ihrer Nutzerdaten wollen sich Google, Facebook und Yahoo gegen Spionage wehren.

Facebook, Google und Co. stehen derzeit stark in der Kritik. Nutzer weltweit gehen davon aus, dass die Unternehmen ihre gesammelten Daten bereitwillig an die US-Behörden weitergeben. Mit der Umstellung auf eine stärkere Verschlüsselung wollen Facebook, Google und Yahoo nun das Vertrauen der Anwender wiedergewinnen.

Der in Zukunft genutzte Standard soll die E-Mails und Beiträge in sozialen Netzwerken besser schützen und sei nach Ansicht von Experten auch mit viel Aufwand nicht vor dem Jahr 2030 zu knacken. Zwar kann wohl auch damit nicht garantiert werden, dass die NSA oder ähnliche Organisationen Mittel und Wege finden könnten, diese Barrieren zu umgehen. Die Betreiber versichern ihren Mitgliedern jedoch, dass die über das Internet übertragenen Daten auf ihrem Weg nicht mitgelesen werden können. Auch Microsoft ist überzeugt davon, dass die Nutzerdaten vor vielen Gefahren geschützt werden müssten, auch vor den Bestrebungen der Regierungen.

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Ob es sich bei diesen Beteuerungen um die wahren Absichten der Unternehmen handelt, ist indes schwer abzuschätzen. Den in der Kritik stehenden Diensten wird von Nutzern und Medien unterstellt, dass diese zu eng mit den US-Behörden kooperieren.

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