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Google stoppt Verkauf von HP Chromebook 11

14.11.2013 | 12:55 Uhr |

Weil Kunden sich über ein defektes Ladekabel beschweren, haben Google und HP den Verkauf des neuesten Chromebooks vorerst gestoppt. Das Kabel soll sehr heiß werden und die Hersteller warnen, es vorerst nicht mehr zu nutzen.

Wie Google gegenüber unserer amerikanischen Schwesterpublikation PC World einräumt, wurde der Verkauf des nagelneuen Chromebook 11 vorerst gestoppt. Erst vor wenigen Tagen berichteten wir von dem 11-Zoll-Notebook , das Google zusammen mit HP entwickelt hat und auf dem das hauseigene Chrome OS als Betriebssystem läuft. Das Gerät kostet unter 300 Euro und verspricht eine Laufzeit von 6,5 Stunden. Wie Google mitteilt, habe es "eine kleine Zahl von Kunden-Meldungen" gegeben, die von Problemen mit dem Ladekabel berichteten. Das USB-Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Google und HP bewarben es als eines der Highlights des Chromebook 11, da es im Wesentlichen ein microUSB-Kabel ist, mit dem man auch Smartphones laden könne.

Doch scheinbar überhitzen sich einige der Ladekabel so stark, dass es zu Schäden kommt. Das berichten jedenfalls betroffene Kunden. Google arbeite bereits an einer Aufklärung und verspricht, so bald wie möglich weitere Informationen zu dem Fall zu liefern. Wer das HP Chromebook 11 bereits gekauft hat, sollte das beigelegte Ladekabel vorerst nicht benutzen, warnt Google. Man solle solang auf ein anderes microUSB-Kabel zum Laden des Geräts zurückgreifen. Das Kabel müsse aber UL-zertifiziert sein. UL steht für Underwriters Laboratories und ist eine Organisation, welche die Sicherheit von Produkten bewertet. Sie erkennen zertifizierte Produkte am UL-Logo.

Google und HP entschuldigen sich abschließend für Unannehmlichkeiten.

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