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Google stopft gefährliche Android-Sicherheitslücke

09.07.2013 | 18:03 Uhr |

Google schließt die kürzlich entdeckte Sicherheitslücke, von der 99 Prozent aller Android-Geräte betroffen sind.

In der vergangenen Woche deckten die Security-Experten von Bluebox Labs eine gefährliche Sicherheitslücke im mobilen Betriebssystem Android auf. Von der Lücke sind den Schätzungen zufolge fast 99 Prozent aller Android-Geräte betroffen. Die Schwachstelle kann von Angreifern dazu genutzt werden, den Code einer Android-App-Installationsdatei (APK) zu manipulieren. Jede App könnte so mit Schadsoftware ausgestattet werden.

Google hat sich des Problems angenommen und bestätigte heute gegenüber dem US-IT-Magazin ZDNet, dass ein entsprechender Fix an Hardware-Partner ausgeliefert wurde. Diese müssen den Patch nun als Update für ihre Geräte an die Endkunden weiterleiten, um die gravierende Sicherheitslücke zu stopfen. Laut Gina Scigliano, Android Communications Manager bei Google, würden Unternehmen wie Samsung bereits entsprechende Sicherheits-Updates für ihre Smartphones und Tablets-PCs zum Download anbieten.

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Als erste Sicherheitsmaßnahme nach dem Bekanntwerden der Lücke hatte Google bereits den Abgabe-Prozess für seinen Play Store modifiziert. Apps die über den Exploit manipuliert wurden, konnten so nicht mehr über den Store ausgeliefert wurden. Es bleibt abzuwarten, wie lange die Hersteller brauchen werden, um wirklich alle Android-Geräte mit einem Patch auszustatten.

Video: Wichtige Security- Apps für Android
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