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Google löscht erste Suchergebnisse nach EuGH-Urteil

27.06.2014 | 11:22 Uhr |

Google hat am Donnerstag damit begonnen, die ersten Suchergebnisse aufgrund des "Recht auf Vergessen"-Urteils zu löschen.

Der Europäische Gerichtshof hatte Mitte Mai per Urteil den Suchmaschinengiganten Google dazu verpflichtet, in seinen Suchergebnissen Links zu sensiblen persönlichen Daten zu löschen. Dieses auch als "Recht auf Vergessen" bezeichnete Urteil wird nun seit Donnerstag auch von Google umgesetzt, nachdem das Unternehmen seit Ende Mai ein Formular anbietet, über das Personen die Löschung beantragen können.

Einem Bericht des Wallstreet Journals zufolge haben Google-Techniker die für die Maßnahme notwendigen Änderungen in dieser Woche in die Suchmaschine implementiert. Am Donnerstag hat Google dann die ersten Mails an Nutzer versendet, in denen sie darüber informiert werden, dass die von ihnen beantragte Löschung von Suchergebnissen nun umgesetzt wurde.

Am Ende der Suchergebniss-Seiten, auf denen Einträge aufgrund des "Recht auf Vergessen"-Urteils entfernt wurden, erscheint folgender Hinweis von Google:

Einige Ergebnisse wurden möglicherweise aufgrund der Bestimmungen des europäischen Datenschutzgesetzes entfernt. Weitere Informationen.

So auch bei Suchanfragen nach Costeja González, der den Fall ins Rollen gebracht und gegen Google geklagt hatte.

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