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Google lässt sich E-Tattoo mit Lügendetektor patentieren

12.11.2013 | 05:44 Uhr |

Google hat einen Patentantrag für ein elektronisches Tattoo eingereicht, über das Nutzer telefonieren können. Das Zubehör kann zudem als Lügendetektor eingesetzt werden.

Der Suchmaschinen-Riese Google hat beim US-Patentamt einen Antrag für ein recht futuristisch anmutendes Gadget eingereicht. Dabei handelt es sich um ein elektronisches Tattoo, das mit Hilfe eines Spezialklebers am Hals des Trägers befestigt wird.

Die Peripherie kommuniziert mit mobilen Endgeräten, die der Nutzer ebenfalls am Körper trägt. So könnte das E-Tattoo beispielsweise als Freisprechanlage dienen, Das Gadget bietet sich laut Googles Patentanmeldung unter anderem für Sicherheitskräfte an, die in lauten Umgebungen mit Kollegen kommunizieren müssen.

Das elektronische Tattoo hat zudem noch einen zweiten Einsatzzweck. Laut dem Google-Patent kann die Technik auf Wunsch mit einem Hautleitwert-Sensor ausgestattet werden, der sich in Verbindung mit einem Lügendetektor verwenden lässt. Die Messung des Hautleitwerts durch das Tattoo könnte dabei offenlegen, ob ein Verdächtiger lügt oder die Wahrheit sagt. Als Einsatzgebiet wären hier unter anderem Undercover-Operationen der Behörden denkbar.

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