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Google einigt sich mit Bettina Wulff

17.01.2015 | 05:01 Uhr |

Google und Bettina Wulff haben ihren Rechtsstreit mit einer außergerichtlichen Einigung beigelegt.

Im Form einer außergerichtlichen Einigung haben der Suchmaschinen-Konzern Google und Bettina Wulff, die Exfrau des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, ihren Rechtsstreit beigelegt. Wie Wulffs Anwalt gegenüber Spiegel Online bestätigte, sei eine gerichtliche Entscheidung mittlerweile unnötig geworden, da Google seine Autocomplete-Funktion bereits angepasst habe.

Tippte man 2012 noch den Namen Bettina Wulff in der Google-Suche ein, schlug die Autovervollständigen-Funktion des Dienstes Ergänzungen wie „Prostituierte“ oder „Escort“ vor. Gegen insgesamt 43 solcher Kombinationen reichte Wulff 2012 wegen „falscher Tatsachenbehauptung“ Klage beim Landgericht Hamburg ein .

2013 urteilte der Bundesgerichtshof, Google müsse Suchwortergänzungsvorschläge bei Eingriffen in das Persönlichkeitsrecht im Falle von Beanstandungen streichen. Wie Google-Sprecher Klaas Flechsig gegenüber Spiegel Online bestätigt, habe Google daraufhin seine Richtlinien überarbeitet und auf Beschwerden reagiert. Im Zuge dessen seien auch die fragwürdigen Vervollständigungsvorschläge in Zusammenhang mit Bettina Wulff entfernt worden.

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