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Google Wi-Fi-Ballon sorgt für Panik in Neuseeland

21.06.2014 | 05:02 Uhr |

Google testet seine Loons in Neuseeland. Der Absturz eines der Wi-Fi-Ballons sorgte dabei für Panik. Zeugen dachten, es handle sich um ein Flugzeug und riefen die Rettungskräfte.

Google Project Loon sorgte bei seiner Enthüllung für Aufsehen. Die Wi-Fi-Ballons sollen Internet an entlegene Ecken der Welt bringen. Getestet wird das Projekt unter anderem in Neuseeland. Der Testlauf im südlichen Teil des Landes lief jedoch in dieser Woche nicht ganz so reibungslos und unauffällig wie vom Suchmaschinen-Konzern geplant.

Als einer der Ballons auf dem Meer landete, dachten Augenzeugen, sie hätten es mit einem Flugzeugabsturz zu tun und informierten die Rettungskräfte. Wie eine Polizeisprecherin gegenüber dem Wall Street Journal erklärt, wären einige besorgte Anrufe bei den Behörden eingegangen. Die Augenzeugen waren der Meinung, dass ein Flugzeug an der Ostküste der südlichen Insel abgestürzt sei.

Google-Ballon "Loon" umrundet die Erde

Der von der Polizei an den Schauplatz geschickte Rettungshubschrauber fand anstelle eines Flugzeugwracks jedoch nur einen von Googles Wi-Fi-Ballons im Wasser. Google bestätigte wenig später die Notlandung des Ballons. Aufgrund von Windböen sei es schwierig, die Ballons in einer konstanten Höhe zu halten. Google testet Project Loon bereits seit Juni 2013 in Neuseeland.

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