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Google stopft 19 gefährliche Android-Lücken in Nexus-Smartphones

08.12.2015 | 12:16 Uhr |

Google hat eine Reihe gefährlicher Sicherheitslücken in Android behoben. Das Update erhalten nun Nexus-Geräte.

Google liefert zum Patch-Day im Dezember an seine Nexus-Geräte ein Over-the-Air-Update aus, mit dem eine Reihe von Sicherheitslücken geschlossen werden. Zusätzlich stehen neue Nexus-Firmware-Images auf einer Google Developer Seite zum Download bereit, die die Sicherheitsupdates bereits enthalten.

Fünf der insgesamt 19 behobenen Sicherheitslücken stuft Google als "kritisch" ein. Dazu gehören beispielsweise Sicherheitslücken im Mediaserver und Skia, die es jeweils einem Angreifer erlauben könnten, potentiell schädlichen Code ablaufen zu lassen. Weitere kritische Sicherheitslücken wurden im Display-Treiber und im Kernel selbst geschlossen. Hinzu kommen zehn Lücken, deren Gefährlichkeit mit "hoch" eingeschätzt wird. Die entsprechenden Lücken stecken in Modulen wie Bluetooth, SystemUI, Wi-Fi, System Server und libstagefright.

Laut Angaben von Google erhielten die Android-Partner bereits vor einiger Zeit die Hinweise auf die Lücken, wobei es dann den Herstellern selbst überlassen wird, ob und wann sie entsprechende Sicherheitsupdates veröffentlichen. Google hatte im August angekündigt, künftig monatlich seine Nexus-Geräte mit Sicherheitsupdates versorgen zu wollen. Die Smartphone-Hersteller Samsung und LG hatten zeitgleich erklärt, dem Beispiel von Google folgen zu folgen.

Besitzer von Nexus-Geräten können in den Einstellungen ihrer Geräte überprüfen, ob das entsprechende Sicherheitsupdate bereits installiert wurde. Die Build von Android 5.x sollte LMY48Z oder aktueller sein. Unter Android 6.x (Marshmallow) sollte das mobile Betriebssystem mindestens die Android-Sicherheitsupdates-Ebene vom Dezember 2015 anzeigen.

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