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Google sperrt viele Links für europäische Nutzer

11.02.2016 | 16:42 Uhr |

Das Eintippen von Google.com genügt künftig nicht mehr, um hierzulande gesperrte Ergebnisse zu finden.

Mit dem vom Europäischen Gerichtshof erzwungenen Recht auf Vergessen sollen Menschen vor lange zurückliegenden Fehltritten oder Unwahrheiten geschützt werden. Google kam dieser Forderung nach, sperrte entsprechende Links aber bislang nur von der jeweiligen Landesdomain aus.

Künftig sollen alle EU-Nutzer beim Ansteuern eines Links auf google.com ebenfalls nur Zugriff auf die gefilterten Suchergebnisse erhalten. Mit einem Proxy oder einem VPN-Anbieter, der Adressen außerhalb der EU vergibt, lässt sich jedoch auch diese Sperre umgehen.

Google veröffentlicht Lösch-Formular für Suchmaschinen-Treffer

Den Forderungen unterschiedlicher Staaten, die betreffenden Daten weltweit aus dem Suchindex zu löschen, will Google auch weiterhin nicht nachkommen. Die neuen Geoblockaden sind offenbar dazu gedacht, Kritiker und Datenschützer zu beruhigen.

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