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Google reagiert auf Kritik an Klarnamen-Zwang bei Google+

26.07.2011 | 15:00 Uhr |

Beim Facebook-Konkurrenten Google+ herrscht Klarnamen-Pflicht. Wer nur einen Spitznamen angibt, wird womöglich gesperrt.

In den Richtlinien von Google+ heißt es: „Verwenden Sie den Namen, mit dem Sie normalerweise von Freunden, Familie und Kollegen angesprochen werden. Dies dient der Bekämpfung von Spam und beugt gefälschten Profilen vor.“ Google scheint den Paragraphen sehr ernst zu nehmen – nicht wenige Nutzer von Google+ berichten von einer plötzlichen Sperrung ihres Kontos, weil Sie nicht ihren vollen echten Namen angegeben haben.

Google bezieht nun Stellung und verspricht User bei Verstößen gegen die Namens-Richtlinien zu warnen. Man wolle ihnen eine Chance geben, ihren Namen den Richtlinien konform anzupassen. Außerdem wolle man schon beim Registrierungsprozess von Google+ klarer auf das Problem hinweisen. Spitznamen sind willkommen, sollen aber als Ergänzung zum Namen stehen. Die freiwilligen Angaben zu Arbeitgeber und Ausbildung will Google künftig beim Mouse-over einblenden.

Tipps zu Google+

Außerdem weist Google darauf hin, dass eine Sperrung aufgrund des Namens bei Google+ keinerlei Auswirkungen auf andere Bestandteile des Google-Kontos habe. Sie sollen also weiterhin Googlemail, Blogger, Texte & Tabellen und weitere Dienste nutzen können.

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