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Google kauft Security-Startup

30.05.2007 | 12:00 Uhr |

Still und heimlich hat der Suchmaschinenbetreiber vor zwei Wochen den auf Virtualisierung spezialisierten Sicherheitsanbieter GreenBorder Technologies übernommen.

Während von Seiten Googles eine offizielle Stellungnahme zu der Übernahme noch aussteht, hat das in Mountain View, Kalifornien, ansässige Startup GreenBorder Technologies den Deal auf seiner Web-Site bereits verkündet und mitgeteilt, es werde keine Neukunden mehr annehmen.

Das 2001 gegründete Unternehmen bietet mit "GreenBorder Pro" ein Security-Tool, das auf Windows-PCs eine emulierte Umgebung beziehungsweise Sandbox für den Internet Explorer sowie Firefox erzeugt, um den Browser vom restlichen System abzuschirmen und so die Ausführung von Malware zu verhindern. Statt also die jeweilige Surf-Session zu überwachen und eventuell bösartige Verbindungen auszufiltern, schottet das als "erste Desktop-DMZ-Software für Windows" angepriesene Werkzeug den Rechner nach Virtual-PC-Manier ab.

Mit dem Schließen des Browsers verschwindet dann auch jegliche potenziell vorhandene Malware. Eine sichere Verbindung wird durch einen grünen Rahmen um das Browser-Fenster gekennzeichnet. Mehr Hintergrundinformationen zu den Virtualisierungssystemen finden Sie in unserem Artikel: " Kampf den Online-Betrügern ."

Noch ist unklar, wie Google nach der Transaktion mit der Software GreenBorder Pro verfahren wird. Auch finanzielle Details zu dem Deal wurden nicht bekannt gegeben. ( ComputerWoche /mja)

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