89772

Google erweitert "pay-per-action"-Anzeigen-Testprogramm

21.03.2007 | 10:02 Uhr |

Herkömmliche Anzeigen nach dem Pay-per-click-Verfahren, bei denen der Werbende für jeden Klick auf die Werbung bezahlt, sind anfällig für Klickbetrug. Dabei klicken beispielsweise Unternehmen auf Anzeigen der Konkurrenz, um so dessen Werbekosten in die Höhe zu treiben. Zwar will Google Klickbetrug mit ausgefeilten Methoden künftig verstärkt entgegen treten, doch testet man dort auch ein neues Anzeigen-Format, das "pay-per-action" heißt. Die Tests wurden nun ausgeweitet.

"Pay-per-action"-Anzeigen (PPA) sollen Werbekunden besser vor Klickbetrug schützen und es ermöglichen, bestimmte Zielvorgaben mit der Bezahlung der Anzeige zu verknüpfen. So wird eine solche Anzeige erst dann berechnet, wenn die Anwender nach dem Klick darauf beispielsweise ein Formular ausgefüllt oder ein Produkt gekauft haben. Erste Tests laufen bereits seit vergangenem Jahr, am Dienstag wurde dieser für weitere Anzeigenkunden geöffnet. Zugleich stellte Google seinen Kunden neue Tools zur Verfügung, mit denen unter anderem automatisiert Werbekampagnen oder Anzeigen erstellt werden können.

PPA-Anzeigen laufen derzeit nur auf dem "Adsense for Content"-Netzwerk von Partner-Sites und dies bislang auch nur in den USA. Eine Teilnahme am PPA-Test ist nur auf Einladung möglich, interessierte Unternehmen können sich auf dieser Seite vormerken lassen.

Google hält Klickbetrug-Schätzungen für überhöht (PC-WELT Online, 09.08.2006)

0 Kommentare zu diesem Artikel
89772