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Google erweitert Malware-Warnungen an Webmaster

28.02.2007 | 16:19 Uhr |

Wenn Googles Suchroboter in Web-Seiten auf Malware stoßen, versucht der Suchmaschinengigant die Betreiber der Websites zu informieren. Diese Webmaster-Warnungen sind nun weiter ausgebaut worden.

Die Verbreitung von Malware erfolgt heute oft mit der Hilfe von gehackten Web-Servern. Die Täter nutzen Schwachstellen in Websites, etwa in PHP-Anwendungen, um schädlichen Code einzuschleusen oder Links, die auf Malware-Downloads zeigen. In Zusammenarbeit mit der Stop Badware Coalition versucht Google im Rahmen seiner Webmaster-Tools die Betreiber derart missbrauchter Websites auf das Problem aufmerksam zu machen ( wir berichteten ).

Diese Bemühungen werden nun weiter ausgebaut. Google liefert Webmastern jetzt auch konkrete Hinweise, etwa in Form von Beispiel-URLs. Oft ist die eingeschleuste Malware nur schwer zu erkennen, weil sie zum Beispiel nur aus einem eingefügten Iframe besteht, der gerade 1 x 1 Pixel groß ist. Dieser Iframe verweist auf eine fremde Website und lädt von dort automatisch Malware (oder "Badware", wie es Google nennt) auf den Rechner eines Besuchers, oft unter Ausnutzung von Sicherheitslücken im Browser.

Bislang ist Google noch auf Detektivarbeit angewiesen, wenn es versucht Mails mit Warnungen an die zuständigen Webmaster zu senden. Es soll jedoch zukünftig die Möglichkeit für Webmaster geschaffen werden eine bevorzugte Mail-Adresse in den Webmaster-Tools anzugeben, wie Phil Harton im offiziellen Blog der Google Webmaster Central ankündigt.

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