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Google droht Sammelklage wegen Altersdiskriminierung

10.10.2016 | 16:31 Uhr |

Google könnte bald eine Sammelklage drohen. Der Konzern soll Mitarbeiter über 40 Jahren wegen ihres Alters nicht eingestellt haben.

Zwei Software-Entwickler aus dem US-Bundesstaat Kalifornien wollen Google wegen Altersdiskriminierung verklagen. Wie ein kalifornischen Gericht in dieser Woche urteilte , dürfen sich nun weitere Geschädigte einer Sammelklage gegen den Suchmaschinen-Konzern anschließen.

Die beiden Software-Entwickler behaupten, von Google zwar zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden zu sein. Das Unternehmen habe sie aufgrund ihres Alters jedoch nicht eingestellt. Für diese Annahme spricht die Tatsache, dass das Durchschnittsalter der Google-Mitarbeiter gerade einmal bei 29 Jahren liegt.

Google will sich gegen die Klage wehren und beruft sich auf seine strengen Richtlinien, die Altersdiskriminierung verhindern sollen. Ob der Konzern damit Erfolg hat, bleibt abzuwarten. 2004 war Google schon einmal wegen Altersdiskriminierung verklagt worden. Damals endete das Verfahren mit einer außergerichtlichen Einigung und der Zahlung einer unbekannten Summe.

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