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Google akzeptiert bald keine Flash-Werbung mehr

10.02.2016 | 16:32 Uhr |

Das Ende von Flash rückt immer näher. Nun wollen sich auch die Werbenetzwerke von Google vom veralteten Format trennen.

Google setzt seinen Kurs gegen Adobes Flash fort. Ab dem 30. Juni 2016 werden von den zum Suchmaschinenkonzern gehörenden Werbenetzwerken DoubleClick und AdWords keine Werbemittel mehr akzeptiert , die auf Flash-Technik basieren. Die Auslieferung noch durchgewunkener Anzeigen kann bis maximal zum 2. Januar 2017 erfolgen. Danach ist Schluss.

Eine Ausnahme macht Google noch bei Video-Werbung, da die Player auf HTML5-Basis noch nicht alle Funktionen des etablierten Flash-Players besitzen. Der Grund für die Abkehr von Flash liegt auf der Hand: Die Technik wird mehr und mehr von Hackern genutzt, um sich über nicht geschlossene Schwachstellen Zugang zu Rechnern zu verschaffen.

So schlägt sich Flash in unterschiedlichen Browsern

Hersteller Adobe hat im Dezember 2015 eingeräumt, dass HTML5 die Zukunft gehört. Mit einem Programm namens Animate CC will das Unternehmen die Entwicklung von HTML5- und Flash-Inhalten ermöglichen.

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