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Wird JPG von WebP verdrängt?

01.10.2010 | 12:17 Uhr |

Zumindest im Browser könnte man JPG schon bald weniger häufig sehen, wenn es nach Google geht. Der Konzern bastelt mit WebP an einem eigenen Format.

Google will das Web schneller machen. Ein neues Bildformat namens "WebP" (sprich: weppy) soll Bilder im Internet um bis zu 65 Prozent kleiner machen. Die Qualität soll trotzdem vergleichbar mit der von JPG-Dateien sein. Weil WebP-Bilder kleiner sind, sparen Sie Bandbreite und Zeit beim Aufrufen.

Um die geringere Größe zu erreichen, setzt Google zum Komprimieren den VP8-Codec ein und packt die Datei in einen RIFF-Container. Genau wie JPG-Bilder bieten auch WebP-Bilder Metadaten wie Aufnahmedatum oder EXIF-Daten Platz.

In einem Versuch wandelte Google eigenen Aussagen zufolge rund 1 Million Online-Bilder ins Weppy-Format um. Dabei sparte man etwa 39 Prozent des Speicherplatzes ein - ohne die Qualität zu mindern, so Google. WebP befindet sich noch in einem frühen Status, Google Chrome soll das Format aber zukünftig unterstützen.

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