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Google Web History: In deutscher Sprache verfügbar

02.08.2007 | 11:54 Uhr |

Google bietet ab sofort die deutschsprachige Fassung von Google Web History an. Der Dienst erlaubt es dem Anwender, alle während der Surf-Sessions anfallenden Informationen an einem zentralen Punkt zu sammeln.

Google hat am Donnerstag den Startschuss für die deutschsprachige Variante von Google Web History gegeben. In englischer Sprache war der Dienst bereits im April gestartet . Nun erfolgt der Start in deutscher und in 25 weiteren Sprachen.

In der deutschen Variante heißt der Dienst „Google Webprotokoll“ . Voraussetzung für die Nutzung ist ein kostenlos erhältlicher Google-Account und die Nutzung der Google Toolbar mit aktiviertem Pagerank. Künftig werden alle Suchabfragen bei Google im Google Webprotokoll gespeichert, so dass man sie dort einfach und schnell wiederfinden kann. Auf Wunsch können auch einzelne Einträge im Protokoll gelöscht oder bearbeitet werden.

„Der heutige Start von Google Web History auf Deutsch ist Teil einer breit angelegten Google-Initiative, die den Nutzern relevantere Suchergebnisse und bessere Kontrollmöglichkeiten bringen soll“, heißt es seitens Google Deutschland. Google Webprotokoll soll dabei helfen, den Anwendern bessere Suchergebnisse zu liefern. Sucht beispielsweise ein Anwender häufiger nach wissenschaftlichen Themen als zum Thema Autos, dann werden bei einer Suchabfrage nach „GM“ Suchergebnisse zu „Genetically modified food“ (genetisch veränderte Lebensmittel) höher angeordnet, als Ergebnisse für General Motors.

Weitere Informationen zu Google Web History finden Sie in unserer Nachricht zum Start der englischsprachigen Fassung im April . Darin findet sich auch folgender Absatz:

So toll das alles für den Anwender auch klingen mag, noch toller ist das natürlich für Google, denn schließlich erlauben es all die gesammelten Informationen, ein genaueres Profil von dem Anwender zu erstellen. Diese Informationen kann Google dann nutzen, um dem Anwender präzisere Werbeinhalte anzuzeigen, die genau in sein Interessensgebiet fallen. Erst kürzlich hatte Google die Übernahme von Doubleclick verkündet und ist damit auf einen Schlag eine wichtige Größe als Anbieter so genannter Display-Werbung mit Bildern und Videos geworden. Und wie nützlich für Google die Information ist, dass ein Anwender, der die Seite A besucht auch gerne mal bei den Seiten B, C und D vorbeischaut, liegt auf der Hand.

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