Google-Tablet

Bildschirm-Probleme beim Nexus 7 entdeckt

Donnerstag den 05.07.2012 um 11:58 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Bild: http://www.androidpolice.com/
Vergrößern Bild: http://www.androidpolice.com/
Einige Exemplare des Google-Tablets Nexus 7 haben mit Bildschirm-Problemen zu kämpfen. Bilder können sich auf dem Display „einbrennen“ und noch mehrere Minuten nach dem Entfernen des Bildes sichtbar bleiben.
Die englischsprachige Technikseite Androidpolice berichtet, dass auf einigen Exemplaren des Nexus 7 ein bereits weggewischtes oder weggeklicktes Bild noch sichtbar bleibt. Zumindest war das der Fall, als ein Mitarbeiter von Androidpolice ein Bild für rund zwei Minuten mit höchster Helligkeitseinstellung auf dem Display des Nexus 7 darstellen ließ. Dann wurde der Home-Button gedrückt, das eigentliche Bild verschwand vom Bildschirm. Nur eben nicht ganz. Denn auf dem Homescreen war noch deutlich der Abdruck des voran gegangenen Bildes zu sehen. Bis zu zwei Minuten lang blieb das alte Bild sichtbar, selbst wenn zwischen unterschiedlichen Apps umgeschaltet wurde.

Androidpolice will dieses wenig erfreuliche Ergebnis auf mindestens zwei unterschiedlichen Nexus 7-Geräten nachgestellt haben. Wird das Bild dagegen nicht mit voller Helligkeit dargestellt sondern mit automatischer Helligkeit, dann tritt dieser „Einbrenneffekt“ abhängig von den Lichtverhältnissen weniger deutlich auf.

Asus produziert für Google das Nexus 7. Von Asus kam dann prompt auch eine Stellungnahme zu dem Bildschirm-Problem: Demnach konnte Asus das Problem auf den derzeit gefertigten Nexus 7-Geräten nicht nachstellen. Bei den Google-Tablets, auf denen Androidpolice das Problem bemerkt hat, handelte es sich allerdings um Vorserienmodelle, die direkt von der Entwicklermesse Google I/O (auf der Google sein Google-Tablet Nexus 7 vorgestellt hat) kamen. Es ist also durchaus möglich, dass die tatsächlich in den Handel und in den Verkauf kommenden Nexus 7 nicht mehr von diesem Einbrenn-Problem betroffen sind.

Donnerstag den 05.07.2012 um 11:58 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • consulting 17:11 | 05.07.2012

    Geisterbild-Syndrom

    Muss man jetzt häufiger mit einem "Geisterbild-Syndrom" rechnen...?
    Vom Retina-Display beim N-iPAD werden ja nicht selten ähnliche Phänomene berichtet.
    "Irgendetwas" scheint sich nicht immer ausreichend schnell zu "entladen", wenn es einmal
    sehr intensiv angesteuert wurde, und seinen "Bottom Level" nur ganz allmählich wieder
    abzusenken.
    Wer sich einmal intensiv mit der Konstruktion neuester Touch-Display-Produkte befasst hat,
    ahnt vielleicht auch, woran das liegt.
    TIPP: Das hängt mit den Stromsparmaßnahmen zusammen.

    Antwort schreiben
1513355