14.12.2011, 19:32

Michael Söldner

Google Shoot View

Google stoppt makaberes Shoot-View-Spiel

Das an Ego-Shooter-Spiele angelegte Projekt Google Shoot View, in dem mit Hilfe von Google Street Video unterschiedliche Weltmetropolen beschossen werden konnten, wurde vom Suchmaschinenriesen nun verboten.
Das umstrittene Spiel Google Shoot View ist ab sofort nicht mehr nutzbar. Google hat das an Ballerspiele wie Modern Warfare oder Battlefield angelehnte Projekt, in dem Nutzer ihre Heimatstadt mit eingeblendeter Waffe durchlaufen konnten, offline genommen.

Das von Pool Worldwide erstellte Spiel nutzte die von Google Street View bereitgestellten Karten von Innenstädten. Dort konnte mit Automatikgewehren und entsprechenden Soundeffekten auf Passanten gefeuert werden. Google reagiert auf die Kritik und verweigerte der Software aufgrund einer Verletzung der Nutzungsvereinbarungen die Anbindung an das Kartenmaterial von Street View.
Witzig & skurril: 55 verrückte Bilder auf Google Street View

Das Spiel stand damit nur von Freitag bis Montag zur Verfügung und hatte zu Spitzenzeiten 3000 Besucher pro Minute. Durch den starken Andrang wurden sogar kurzzeitig die Server der Betreiber überlastet. Außerdem wurde das Unternehmen mit viel Kritik konfrontiert, der Großteil der Nutzer bezeichneten das Programm als geschmacklos und Gewalt verherrlichend. Ob das Verbot in Zusammenhang mit dem gestrigen Amoklauf in Lüttich steht, ist nicht bekannt.
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