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Schon harmlose Begriffe führen zu Porno

11.09.2010 | 15:59 Uhr |

Bei der deutschen Version der Google-Suche führen harmlose Begriffe Internet-Nutzer auf Websites mit pornografischen Inhalten und extremsten Gewaltdarstellungen.

Das geht aus einer Meldung der Organisation "no abuse in internet" ( naiin ) hervor. Gerade Kinder sind neugierig und treiben sich daher auch auf Websites herum, die nicht für sie bestimmt sind. Eltern sind gefragt, um die Online-Aktivitäten ihrer Sprösslinge im Auge zu behalten. Google entwickelte dafür das " Family Safety Center ". Diese Webseite gibt Eltern einen Leitfaden, rund um die Überwachung des Surfverhaltens der Kinder.

"Es ist begrüßenswert, wenn sich ein Konzern der Jugendschutzproblematik widmet. Im Mittelpunkt steht SafeSearch und, das Eltern, durch diese Portal die Möglichkeit haben, Kinder vor bestimmten Suchergebnissen zu schützen", so Dennis Grabowski, erster Vorsitzender von naiin im Gespräch mit pressetext. Allerdings stellt die Organisation eine große Lücke dieser Plattform fest. "Der Nutzer muss die Einstellungen selbst vornehmen. Eltern müssen erst mal wissen, dass sie solche Schutzmaßnahmen überhaupt einstellen können", kritisiert Grabowski Google.

Mit dem Feature "SafeSearch" des "Familiensicherheitszentrums" können Eltern eine Filterung von Inhalten bei der Google-Suche vornehmen. Die Stärke der Selektion ist beliebig einstellbar. Auch Googles YouTube verfügt über einen SafetyMode. Damit können Erwachsene bestimmen, auf welche Videos ihre Kinder zugreifen können. Bei YouTube und anderen Google-Diensten lässt sich außerdem die Gruppe der User einschränken, die untereinander Videos, Blogs und Fotos teilen können.

Über das "Family Safety Center" können sich Eltern zudem über eine Beschränkung der täglichen Bildschirmzeit informieren sowie über ein Verbot von Computern im Kinderzimmer. Die Erziehungsberechtigten bekommen einen Leitfaden zur spontanen Kontrolle der Browser-History sowie zur Überprüfung der Profile ihrer Sprösslinge in Social Networks. Zudem gibt es auf dem Portal Informationen zur Nutzung der Sicherheitskontrollen innerhalb von Google-Produkten.

Das "Family Safety Center" ist vorerst nur in englischer Sprache verfügbar. Kinderschutzorganisationen wie Centre for Child Protection, ChildNet oder NetSafe haben bei der Entwicklung des Portals geholfen. Bestimmte Sicherheitsmaßnahmen dieser Institute wurden in die Webseite aufgenommen.

(pte)

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