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Google Project Ara: Modulares Smartphones wird weniger modular

23.05.2016 | 08:35 Uhr |

Google hat am Freitag auf seiner Entwicklermesse Google I/O einige Ankündigungen zum modularen Smartphone Project Ara gemacht. Hier die Details.

Google hat am letzten Tag seiner Entwicklermesse Google I/O 2016 nun doch noch einige Ankündigungen zum modularen Smartphone Project Ara gemacht. Dabei kündigte Google an, dass die Entwickler ab Ende 2016 eine Vorabversion von Ara erhalten werden, um Module für das Gerät entwickeln zu können. Diese Module werden es den Besitzern von Ara erlauben, ihr Smartphone anzupassen. Beispielsweise mit einer Kamera, Lautsprechern oder sogar einem zweiten Display auf der Rückseite.

Allerdings gab es seitens Google auch einen Dämpfer: Google kündigte an, dass die Kernkomponenten des Ara-Geräts nun doch nicht austauschbar sein werden.

Zu solchen "Kernkomponenten" werden beispielsweise der Prozessor, Netzwerkkonnektivtät, Hauptbildschirm und Akku gehören. Derartige Komponenten sollen quasi den "Rahmen" für das Ara-Smartphone bilden.

Andrerseits: Dieser "Rahmen" bildet immer ein funktionstüchtiges Smartphone, welches durch weitere oder ersetzte Module angepasst werden kann. Google hatte Project Ara im vergangenen Jahr in einem Pilotprojekt auf Puerto Rico getestet. Ergebnis dieser Tests ist unter anderem die Entscheidung für dieses veränderte Konzept für einen "Rahmen" für Ara-Smartphones.

Ein erster "Rahmen" für Ara könnten im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Weitere könnten dann folgen. Wobei nach dem "Rahmen"-Konzept auch ein Tablet denkbar wäre.

Entwickler, die Ara vorab erhalten wollen, können sich auf dieser Seite bei Google bewerben. Dabei müssen sie unter anderem verraten, welche Module sie für Ara entwickeln möchten.

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