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Neuer Vorstandschef koppelt Bonuszahlungen an Social-Network-Erfolge

08.04.2011 | 18:25 Uhr |

Der neue Google-Vorstandschef Larry Page will das Unternehmen in den kommenden Monaten auch im Social-Network-Bereich zum Erfolg führen. Sollte die Mitarbeiterschaft hier nicht mitziehen, droht Page mit einer Boni-Kürzung von 25 Prozent.

In dieser Woche wanderte der Posten des Google-Vorstandschefs von Eric Schmidt zu Larry Page. Das Gründungsmitglied will den Suchmaschinen-Riesen vor allem im Bereich der sozialen Netzwerke weiter voranbringen. Seine Strategie erklärte er heute in einem Rundschreiben an die Belegschaft, das dem Branchen-Magazin Business Insider vorliegt. Page betonte darin, dass der Erfolg dieses Vorhabens ab sofort an die Jahresboni der Google-Mitarbeiter gekoppelt sei. Gelingt es dem Unternehmen im Social-Network-Bereich aufzuholen, bekommen alle Angestellten den höchsten Betrag, wird das Ziel nicht erfüllt, wird die Zahlung gekürzt.
 
Laut Page sei dies eine gemeinsame Anstrengung, hinter der der Konzern gemeinsam stehen müsse. Auch von Mitarbeitern, die nicht direkt in Social-Network-Projekt eingebunden sind, fordert Page volle Unterstützung. „Wenn wir neue Produkte veröffentlichen, probiert sie aus und motiviert eure Familie und Freunde dasselbe zu tun.“, so der Google-CEO.
 
Erst im vergangenen Jahr erhöhte Google die Gehälter seiner Mitarbeiter um zehn Prozent und legte jährliche Bonus-Zahlungen in Höhe von 1.000 US-Dollar drauf. Dieser Betrag wird in diesem Jahr mit einem Multiplikator versehen. Je nachdem, wie erfolgreich Google im Social-Network-Sektor ist, liegt dieser zwischen 0,75 und 1,25. Das Unternehmen versucht bereits seit Jahren in den sozialen Netzwerken Fuß zu fassen, landete größtenteils jedoch nur Misserfolge.

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