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Google-Mitarbeiter entdeckte 32 Microsoft-Lücken

14.02.2013 | 10:39 Uhr |

Microsoft hat zum Patch-Day im Februar insgesamt 57 Sicherheitslücken gestopft. Über die Hälfte davon hatte ein einzelner Google-Entwickler entdeckt.

Mit zwölf Sicherheitsupdates hatte Microsoft zum Patch-Day im Februar insgesamt 57 - teils kritische - Sicherheitslücken in seinen Produkten gestopft. Es war einer der umfangreichsten Patch-Days überhaupt. Auch dank Google, wie sich mittlerweile herausgestellt hat. Wie die US-IT-Site The Verge berichtet, hat ein einziger Google-Entwickler insgesamt 32 der insgesamt 57 Lücken entdeckt und gemeldet.

Bei dem betreffenden Google-Entwickler handelt es sich um Mateusz "j00ru" Jurczyk, der sich selbst als "Windows-Hacker" bezeichnet und bei Google als Sicherheits-Entwickler beschäftigt ist. Ein weiterer Google-Sicherheits-Entwickler, Gynvael Coldwind, hatte fünf weitere Lücken entdeckt, die Microsoft nun ebenfalls mit dem Patch-Day gestopft hat.

Google selbst veröffentlicht auf dieser Seite alle von seinen Mitarbeitern in Nicht-Google-Software entdeckten Lücken . Ein Google-Sprecher verwies darauf, dass man die eigene Software und Dienste auf vielen Plattformen teste und jede dabei entdeckte Lücke auf diesen Plattformen an die Hersteller melde.

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