Google, Microsoft, Web.de

Studie untersucht Cloud-Wissen

Mittwoch den 13.06.2012 um 16:11 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Studie untersucht Cloud-Wissen
Vergrößern Studie untersucht Cloud-Wissen
© Web.de
Was verbinden deutsche Internetnutzer mit dem Begriff "Cloud"? Welche Dienste werden zum Speichern von Daten im Internet vorrangig genutzt und welche Bedenken bestehen gegenüber amerikanischen Anbietern? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, hat die Convios Consulting GmbH im Auftrag der E-Mail-Portale GMX und WEB.DE eine Studie zum Thema "Cloud für Endverbraucher" durchgeführt.
Für die Studie zum Thema "Cloud" wurden 1006 deutsche Internet-Nutzer ab 14 Jahren befragt.

50 Prozent der Befragten geben an, mit dem Begriff "Cloud" das Speichern von Daten im Internet zu verbinden. Ein Viertel der Befragten gibt an, bereits Cloud-Dienste für das Speichern von persönlichen Daten zu verwenden. Aber: Etwa 40 Prozent geben offen zu, mit dem Begriff nichts anfangen zu können. Zwei Prozent denken bei Cloud (das englische Wort für Wolke) eher an eine Wettervorhersage.

Bei der Frage nach den Anbietern wird die Spitzengruppe von Google (5,7 Prozent), Web.de und Dropbox mit jeweils 4,8 Prozent angeführt. Apples iCloud erreicht 3,5 Prozent, Microsoft 3,4 Prozent und GMX 3,1 Prozent. Mit T-Online (3,0 %) und der 1&1 Internet AG (1,7 %) befinden sich zwei weitere, und damit insgesamt vier deutsche Unternehmen unter den Top-Acht der reichweitenstärksten Anbieter im deutschen Cloud-Markt. Davon gehören mit Werb.de, GMX und 1&1 drei zum deutschen United-Internet-Konzern.

In der Öffentlichkeit ist inzwischen auch eine Diskussion darüber entbrannt, wie sicher die Datenspeicherung im Internet ist. Dabei nimmt insbesondere das Thema Datenschutz eine gewichtige Rolle ein. In der Kritik stehen vor allem amerikanische Anbieter, wie auch die Ergebnisse der Studie belegen: Mehr als 68 Prozent aller Befragten geben an, dass sie wegen der dort geltenden Datenschutzbestimmungen zumindest in Teilen Bedenken haben, ihre Daten bei amerikanischen Unternehmen abzulegen. Besonders deutlich hat dabei die Gruppe der Nutzer mit "deutlichen Bedenken" zugelegt: von 21 Prozent im Jahre 2010 auf heute 28 Prozent.  


Mittwoch den 13.06.2012 um 16:11 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1494047