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Neue Funktionen für beliebten Karten-Dienst

29.11.2007 | 13:07 Uhr |

Google hat Google Maps gleich mehrere neue Funktionen spendiert. Dazu zählen eine neue Ansicht und wer mit einem mobilen Gerät auf Google Maps zugreift, erfährt seinen Standpunkt – ohne GPS!

Google hat bei Google Maps die neue Ansicht „Oberfläche“ hinzugefügt. Diese Ansicht ersetzt die bisherige Menüpunkt für die Ansicht „Hybrid“, die die Ansichten „Karte“ und „Satellit“ miteinander vermischte. Über „Oberfläche“ erhalten die Nutzer von Google Maps eine geophysikalische Ansicht der Landschaft. Zur besseren Orientierung werden bei der „Oberfläche“-Ansicht auch Daten zu Orten, Gebirgen und Straßen eingeblendet.

Die Ansicht „Hybrid“ ist übrigens weiterhin verfügbar: Sobald man auf den Button „Satellit“ klickt, wird darunter der Menüpunkt „Labels anzeigen“ eingeblendet, über den der Anwender festlegen kann, ob Daten aus der Karten-Ansicht in der Satelliten-Ansicht angezeigt werden sollen.

Bereits seit längerem bietet Google Map über „Meine Karte“ die Möglichkeit an, den Inhalt der Karten zu verändern. Diesem Bereich wurde nun die Funktion „Zusammenarbeiten“ spendiert. Hierdurch können mehrere Anwender dazu eingeladen werden, an den Änderungen der Karte mitzuwirken. Dazu muss man nur auf den Link „Zusammenarbeiten“ klicken und im anschließend erscheinenden Fenster die Mail-Adressen der Anwender angeben, die zur Mitarbeit eingeladen werden soll. Die Funktion ist beispielsweise dann praktisch, wenn man zusammen mit anderen eine Route für eine Fahrradtour planen möchte.

Die Nutzung des „Meine Karte“-Bereichs von Google Maps setzt voraus, dass man sich mit seinem Google Konto anmeldet. In diesem Bereich wird dann neben „Zusammenarbeiten“ auch die weitere neue Funktion „Importieren“ angezeigt. Über diese Funktion ist das Importieren von Kartendaten aus KML-, KMZ- oder GeoRSS-Dateien möglich, wie sie bereits bei Google Earth zum Einsatz kommen. 3D-Modelle dürfen nicht importiert werden. Zusätzlich ist die maximale Größe der zu importierenden Dateien auf 10 MB begrenzt.

Zu guter Letzt hat Google auch Google Maps für mobile Geräte verbessert und um die Funktion „My Location“ erweitert. Diese Funktion versucht über die Position der Funktürme den Standort des Anwenders zu ermitteln. Damit ist also auch eine mehr oder weniger genau Standortbestimmung ohne GPS möglich. Wie das Ganze funktioniert, erläutert Google im folgenden Video:

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