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US-Bürger dürfen Google Maps editieren

19.04.2011 | 19:04 Uhr |

Google gibt seinen Nutzern in den USA ab heute die Möglichkeit, mit Hilfe des Google Map Maker den Karten-Dienst Google Maps selbst mit besonderen geografischen Punkten aus ihrer Nachbarschaft zu erweitern.

Eigentlich war der Google Map Maker anfänglich nur für Entwicklungsländer gedacht, in denen nur wenig digitales Karten-Material vorliegt. Mit dem Tool können Menschen in 183 Ländern weltweit, den Online-Dienst Google Maps mit wichtigen Punkten aus ihrer Umgebung erweitern und komplettieren. Nun will Google den Map Maker auch in anderen Ländern verfügbar machen. Der Startschuss fällt heute in den USA.

Download: Google Earth

Von Nordamerika hat der Suchmaschinen-Gigant zwar längst flächendeckendes Karten-Material gesammelt, jedoch sieht das Unternehmen noch Potenzial in den Community-Features des Dienstes. Durch das so genannte „Croudsourcing“ soll Google Maps noch genauer werden und Nutzer beispielsweise auch auf Extras wie Wanderwege, Campus-Gebäude oder neue Geschäfte hinweisen. Der Service könnte so in Zukunft auch als Reiseführer für Touristen fungieren.

Dinge auf Google Maps, die Sie nicht sehen sollten

Alle vorgeschlagenen Orte gehen jedoch nicht sofort online, sondern werden erst von Google oder anderen Community-Mitgliedern kontrolliert. Wann der Google Map Maker auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist allerdings noch unklar.

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