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Google Glass ist nicht tot

24.03.2015 | 05:36 Uhr |

Laut dem Vorstandsvorsitzenden Eric Schmidt ist die Datenbrille Glass für Google noch lange nicht gestorben.

Die Tatsache, dass Google den Verkauf seiner Datenbrille Glass gestoppt hat, brachte mehrere Branchenexperten in den letzten Wochen zu der Annahme, dass das Augmented-Reality-Gadget für den Suchmaschinen-Konzern gestorben sei. Dass es sich bei Glass nicht um einen gescheiterten Vorstoß in ein neues Marktsegment handelt, bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Eric Schmidt in dieser Woche in einem Interview mit dem Wall Street Journal .

Google Glass sei eine „große und sehr fundamentale Plattform für Google“, so Schmidt. Der Verkaufsstopp der aktuellen Version der Datenbrille gebe dem Konzern die Möglichkeit, das Gerät für Endverbraucher vorzubereiten. Wann genau der kommerzielle Release erfolgen wird und in wieweit Google Glass bis dahin noch verändert werden wird, bleibt allerdings auch weiterhin unklar.

Datenbrillen - der große Überblick

Im Januar hatte Google überraschend den Verkaufsstopp für die Google Glass Explorer Edition angekündigt. Das Produkt wanderte aus den Google X Laboren direkt zu Google. Die Leitung über die Datenbrille hat inzwischen Tony Fadell übernommen. Er führt auch die Nest-Heimthermostat-Gruppe bei Google an.

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