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Google-Glass-Verbot für britische Autofahrer

02.08.2013 | 05:58 Uhr |

Die britische Regierung will die Nutzung von Google Glass im Auto verbieten.

Das Verkehrsministerium von Großbritannien hat erste Schritte unternommen, um Googles Datenbrille Google Glass noch vor dem offiziellen Verkaufsstart für Autofahrer zu verbieten. Grund für diese Initiative sei die mögliche Ablenkung für den Fahrzeugführer. Ein Sprecher des Ministeriums teilte mit, dass man den geplanten Verkaufsstart im kommenden Jahr genau im Auge behalten werde, zudem arbeite man eng mit der Polizei zusammen, um den Einsatz während der Autofahrt kontrollieren zu können. Es sei wichtig, dass der Fahrer seine ganze Aufmerksamkeit der Straße schenken würde.

Laut Verkehrsministerium gäbe es bereits eine Vielzahl an Strafen, die eine Ablenkung beim Fahren bestrafen. Unaufmerksames Fahren würde spätestens zum Ende des Jahres ebenfalls in den Bußgeldkatalog aufgenommen.

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Das geplante Verbot dürfte britische Glass-Käufer sicherlich enttäuschen. Auch die App-Entwickler hatten sich viele Möglichkeiten erhofft, die speziell im Straßenverkehr helfen könnten. Die Strafe für die Verwendung von Glass während der Autofahrt wird voraussichtlich mit umgerechnet 69 veranschlagt. Dazu kommen drei Punkte im britischen Pendant unserer Flensburg-Liste.

Datenbrille "Glass" - erstes How-to-Video
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