Google Drive & Co.

Gestern auf dem PC – heute in der Cloud

Dienstag den 26.06.2012 um 11:44 Uhr

von Thomas Bär/Frank-Michael Schlede

Wo man früher noch Software auf dem eigenen PC zu Hilfe nahm, kommen immer mehr Cloud-Dienste zum Einsatz
Vergrößern Wo man früher noch Software auf dem eigenen PC zu Hilfe nahm, kommen immer mehr Cloud-Dienste zum Einsatz
© istockphoto.com/artsstock
Manchmal möchte man seine Daten und Anwendungen überall dabeihaben. Hier können Cloud-Dienste anstelle von lokaler Software punkten, wie unser Überblick zeigt.
Noch vor wenigen Jahren hat es sich jeder Nutzer genau überlegen müssen, wann und vor allen Dingen wie lange er mit seinem PC eine Internet-Verbindung aufbaut: Es war nicht nur teuer, sondern in der Regel auch langsam und umständlich, online zu arbeiten – falls man dann wirklich mehr gemacht hat, als nur seine E-Mail abzuholen.

Diese Zeiten sind vorbei und heute ist in der Regel fast jedes Gerät, ganz gleich ob es sich um PC, Tablet oder Smartphone handelt, auch online mit dem Internet verbunden, wenn es im Betrieb ist. So gibt es dann auch immer mehr Angebote, die direkt „aus der Wolke“ heraus Dienste anbieten, die das bisher aufwändige Installieren von Software auf den Geräten überflüssig werden lassen – mit dem zusätzlichen Vorteil, dass die eigenen Daten bei einem professionellen Provider sicher aufbewahrt werden. Wir stellen eine Auswahl interessanter Angebote vor, deren Features die Software auf dem PC obsolet machen können.

Google-Tools: Altmeister der Cloud-Dienste

Wenn es um Anwendungen in und aus der Cloud geht, dann ist Google sicher im ganz vorne mit dabei: Ganz gleich, ob es sich um E-Mail, Speicherplatz oder Büroanwendungen handelt, für fast alle Möglichkeiten steht eine Google-Anwendung bereit. Wir haben uns hier mit Google Drive ein Feature herausgesucht, das exemplarisch für die breite Palette der Google-Angebote steht. Ziemlich spät hat Google es mit Drive geschafft mit Dropbox gleichzuziehen, einem Dienst, der schon fast als Synonym für Speicher im Web gelten kann. Was bietet Google Drive im Vergleich zu Dropbox? Zunächst einmal stehen dem Anwender hier grundsätzlich 5 GByte freier Speicherplatz kostenlos zur Verfügung – aber auch bei Dropbox ist ja relativ leicht, kostenlos mehr Speicherplatz zu bekommen.

Was Google Drive in unseren Augen stark hervorhebt, ist die gut gelungene Einbindung der anderen Google Dienste Web-Diensten: Die Tabellen, Text-Dokumente, Formulare oder Zeichnungen werden entsprechend in den Online-Verzeichnisse angelegt und können dann direkt online bearbeitet oder auch heruntergeladen werden . Wer „sein Büro“ immer online dabei haben will, die Möglichkeit nutzen will, auch mit anderen Endgeräten wie Tablets oder Smartphones auf Dokumente und Verzeichnisse zuzugreifen, der findet hier eine ebenso einfach zu bedienende wie umfangreiche Lösung. Zudem stellt auch die Zusammenarbeit mehrerer Nutzer im Netz mit Hilfe von Google Drive und Google Docs kein Problem mehr dar: Die Kombination dieser Google Cloud-Dienste erhält unser unbedingte Empfehlung – sie macht den Einsatz von Lösungen, die auf dem PC installiert werden müssen, häufig komplett überflüssig.

Dienstag den 26.06.2012 um 11:44 Uhr

von Thomas Bär/Frank-Michael Schlede

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