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Google-Chef Schmidt: Internet wird "verschwinden"

23.01.2015 | 11:23 Uhr |

Auf dem Wirtschaftsforum in Davos hat Google-Chef Eric Schmidt das "Verschwinden des Internets" prognostiziert. Das meinte er.

Auf dem Wirtschaftsforum in Davos sprach Google-Chef Eric Schmidt am Donnerstag vor hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft zum Thema "Die Zukunft der digitalen Ökonomie". Auf die Frage, wie seine Vorhersage für die Zukunft des Internets sei, sagte Schmidt: "Ich werde die Frage ganz einfach damit beantworten, dass das Internet verschwinden wird."

Er meinte aber nicht damit, dass das Internet nicht mehr existieren würde, sondern das dessen Nutzung irgendwann so selbstverständlich sein würde, dass das Internet einfach in den Hintergrund rücken würde. Es werden irgendwann einfach selbstverständlich sein, dass egal wo sich der Mensch befindet und welches Gerät er nutzt, das Internet einfach da ist. Alle Dinge würden dann mit dem Internet in Verbindung stehen, so dass das Internet ständig Teil der eigenen Präsenz sein wird.

"Stellen Sie sich vor, dass Sie in einen Raum gehen werden, und dieser Raum dynamisch sein wird", sagte Schmidt und weiter: " Sie werden mit allen Dingen in diesem Raum auf Wunsch interagieren können."

Diese Zukunft, zu der auch das Internet der Dinge gehört, biete nicht nur Technologie-Unternehmen große Chancen. Millionen neuer Jobs werden weltweit entstehen. Für jede neue Arbeitsstelle im Technologiebereich, sagte Schmidt, werden auch sieben neue Stellen im Nicht-Technologie-Bereich entstehen.

An der Diskussionsrunde "The Future of the Digital Economy" nahmen zahlreiche namhafte Größen der IT-Industrie teil. Neben Eric Schmidt auch Microsoft-Chef Satya Nadella, Facebook-COO Sheryl Sandberg und Vodafone-CEO Vittorio Colao. Das komplette Gespräch finden sie in diesem Video.

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