Google Glass

Porno-Industrie hat Interesse an Google-Brille

Freitag, 06.07.2012 | 10:35 von Benjamin Schischka
Google-Brille soll für Pornos genutzt werden
Vergrößern Google-Brille soll für Pornos genutzt werden
© Polylooks
POV und Hände frei beim Dreh – die Google-Brille lockt Porno-Hersteller an. Doch nicht immer sind die Ambitionen der Erotik-Branche so offensichtlich.
Es ist längst offiziell: Google arbeitet mit Project Glass an einer Datenbrille . Die Brille ist stets mit dem Internet verbunden und blendet á la Augmented Reality Informationen ein. Etwa zu einem Buch, das Sie aus dem Regal ziehen oder zu einem Wein, den Sie trinken. Sie können damit aber auch Bilder aufnehmen oder im Videochat mit Freunden telefonieren. Die Brille könnte ab 2014 auf den Markt kommen. Technik-Enthusiasten und Google-Fans sind aber nicht die einzigen, die sich darauf freuen. Auch die Porno-Industrie hat Interesse angemeldet.

Gegenüber pcmag.com erläutert Quentin Boyer von Pink Visual:
“The style of porn known as 'point of view' ('POV' for short) has been a popular type of content for quite a while now. Obviously, a device that allows you to shoot high quality video in a truly hands-free fashion will make shooting POV porn that much easier,"
Zu Deutsch:
“POV-Pornos (Point of view, also Videos aus der Perspektive der Darsteller) sind ein beliebtes Genre. Ein Gerät, mit dem man qualitativ hochwertige Videos aufnehmen kann und man auch noch beide Hände frei hat, wird POV-Pornos viel einfacher machen“

Pink Visual war nicht die auf der Google-Entwickler Messe I/O und wird daher wohl nicht unter den ersten Entwicklern sein, die eine Google-Brille für 1.500 Dollar vorbestellen können. Man hoffe aber bei Pink Visual, die Brille besser früher als später zu ergattern und man mache sich schon Gedanken um mögliche Einsatzzwecke in der Porno-Industrie.

Pink Visual entwickelt unter anderem für den alternativen Android-Erotik-App-Store MiKandi. Entwickler von MiKandi sollen auf der Google-Messe I/O gewesen sein und die Google-Brille erhalten. Ein Sprecher soll jedoch vor allem Interesse an der Entwicklung von Dating-Apps angegeben haben. Beispielsweise schwebe MiKandi eine App vor, die alte Tweets nach Wein-Vorlieben der Angebeteten durchforstet und so bei der Bestellung im Restaurant hilft.

Freitag, 06.07.2012 | 10:35 von Benjamin Schischka
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