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Google-Auto: Erster voll funktionsfähiger Prototyp erschienen

23.12.2014 | 09:28 Uhr |

Google hat den ersten voll funktionsfähigen Prototypen seines selbstfahrenden Google-Autos (Google Self-Driving Car Project ) vorgestellt. Noch 2015 soll er auf den Straßen Kaliforniens fahren.

Im Mai 2014 hat Google erstmals einen Blick auf seinselbstfahrendes Auto ermöglicht. Damals handelte es sich um noch eine Art besseres Mockup – das damalige Google-Auto war also nicht voll funktionstüchtig. Wie man beispielsweise an den aufgemalten Scheinwerfern des damals gezeigten Autos erkennen konnte. Doch jetzt hat Google ein „richtiges“ Auto auf die Straße gestellt.

Erstes Google-Auto vorgestellt- ohne Pedale und Lenkrad

Wobei das jetzt gezeigte Google-Auto immer noch wenig mit den Vorstellungen eines modernen Autos zu tun hat. Das Design ist nach wie vor gewöhnungsbedürftig, ebenso wie der künftige Einsatzzweck und die Zielgruppe das Google Self-Driving Car Project zunächst einmal recht stark eingegrenzt sein dürften.

LIDAR sieht aus wie Blaulicht aus dem Comic

Das jetzt gezeigte Google-Auto hat richtige Scheinwerfer und anders gestaltete Außenspiegel. Den riesigen LIDAR (light detection and ranging) Sensor auf dem Dach hat Google optisch ebenfalls etwas geglättet. Er wirkt nun wie ein zu groß geratenes Blaulicht. Dass das Google-Auto so abgerundete Kanten hat, dient dazu, dass die Sensoren optimal die Umgebung erfassen können.

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Das Google-Auto verfügt nicht nur über reichlich Sensoren zum Erfassen der Umgebung und über einen leistungsstarken Computer, sondern besitzt auch ein Lenkrad und Bremspedale. Schließlich muss nach wie vor ein Mensch mitfahren und das Google Self-Driving Project überwachen und gegebenenfalls eingreifen, wenn etwas schief läuft.

Testfahrten noch 2015 in the wild

Jetzt will Google erst einmal viele Testfahrten mit dem Google-Auto durchführen. Zunächst einmal auf der eigenen Teststrecke. Und danach, wenn alles glatt läuft, auf den Straßen von Nord-Kalifornien. Das soll bereits 2015 der Fall sein. Aber wie gesagt: Immer mit einem Menschen an Bord, der das selbstfahrende Auto überwacht und gelegentlich eingreift, wenn die Elektronik in bestimmten Situationen überfordert ist.

 

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