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Google Analytics ab sofort für Jedermann zugänglich

17.08.2006 | 09:06 Uhr |

Im November vergangenen Jahres landete Google mit dem Analysewerkzeug Google Analytics einen Volltreffer: Während andere Anbieter für die Traffic- und Besucheranalyse von Websites (viel) Geld verlangen, war dieses Tool komplett kostenlos. Entsprechend überlastet waren die Google-Server, so dass der Dienst nur noch per Einladung erhältlich war. Ab sofort ist diese Einschränkung Vergangenheit, jeder interessierte Anwender kann sich nun ein Google Analytics-Konto erstellen.

Traffic- und Besucheranalysen von Websites sind in der Regel teuer, bieten den Betreibern von Online-Shops jedoch wertvolle Informationen, nach denen sich Websites optimieren lassen oder Probleme festgestellt werden können. Aber auch für Privatanwender kann es durchaus interessant sein, zu sehen, wo die Besucher ihrer Website herkommen oder welchen Weg sie auf der Site einschlagen.

Während auf dieses Geschäftsfeld spezialisierte Unternehmen zum Teil viel Geld für eine Echtzeitanalyse eine Site verlangen, kostet Google Analytics nichts und bietet laut Google "alle Funktionen; die man von einer anspruchsvollen Webanalyse-Lösung erwarten kann".

Nach dem Start des Dienstes im November 2005 kam es zu einem derartigen Ansturm, dass Google kurzerhand keine Neuanmeldungen mehr zuließ, um eine Überlastung der Server zu vermeiden. Neueinsteiger konnten sich nur anmelden, wenn sie eine Einladung erhielten.

Diese Beschränkung ist ab sofort Vergangenheit, jeder Interessierte kann nun ein Google Analytics-Konto erstellen, nötig ist nur ein Google-Konto (beispielsweise ein Google-Mail-Account). Damit das Analyse-Tool Ihre Site auswerten kann, müssen Sie auf jeder Seite Ihrer Website einen speziellen Scriptcode einbinden. Weitere Informationen zu dem Dienst finden Sie auf dieser Seite .

Google öffnet Zugang zu Google Analytics (ein wenig) (PC-WELT Online, 12.01.2006)

Google stoppt Anmeldung für Google Analytics (PC-WELT Online, 22.11.2005)

Gratis: Traffic-Analyse von Google (PC-WELT Online, 14.11.2005)

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