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Unternehmen will Privatpersonen für 1,5 Mrd. Dollar zum Mond schicken

10.12.2012 | 05:34 Uhr |

Noch in diesem Jahrzehnt sollen private Flüge zum Mond Wirklichkeit werden. Der Geldbeutel sollte hierfür jedoch gut gefüllt sein.

Das von ehemaligen NASA -Mitarbeitern gegründete Unternehmen Golden Spike hat es sich zum Ziel gesetzt, Mondreisen für Privatpersonen möglich zu machen. Spätestens zum Ende dieses Jahrzehnt sollen die ersten Tickets für die lange Reise zum Erdtrabanten gelöst werden können. Ob die Zeit jedoch auch dafür reicht, genügend Geld für die Fahrkarten aufzutreiben, bleibt fraglich: Der Hin- und Rückflug für zwei Personen schlägt mit satten 1,5 Milliarden US-Dollar zu Buche.

Das eigentliche Ziel der Firmengründer seien jedoch Forschungsexpeditionen auf dem Mond. Das Angebot richte sich daher eher an Länder und große Unternehmen, die sich von der Erkundung des Himmelskörpers Vorteile erhoffen.

Die Zusammensetzung des Teams von Golden Spike zeigt eindrucksvoll, dass hier Profis am Werk sind. Firmenchef Alan Stern war bereits als Vize-Direktor für die wissenschaftliche Abteilung der NASA tätig. Als Berater treten der ehemalige Repräsentantenhaus-Chef Newt Gingrich und der ehemalige US-Botschafter Bill Richardson auf.

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Neben genügend Kapital sollten die Mond-Reisenden jedoch auch eine gute Kondition mitbringen. Die anstrengende Reise der Apollo-11-Mission im Jahr 1969 dauerte acht Tage und drei Stunden.

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