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Gimp will benutzerfreundlich(er) werden

29.08.2005 | 17:09 Uhr |

Gimp hat zweifellos zahlreiche freundliche Benutzer. Die Benutzerfreundlichkeit von Gimp war indes schon öfters in der Kritik. Die Experten von Openusability.org sollen jetzt helfen.

Das Open-Source-Programm Gimp (GNU Image Manipulation Programm) ist der Star unter den Bildbearbeitungen im Open-Source-Bereich. Viel Lob brachte den Entwicklern der umwerfende Funktionsreichtum des Gimps, der sich hinter kommerziellen Bildbearbeitungen nicht verstecken braucht. Weniger Lorbeeren erntete die Benutzeroberfläche: Zu kompliziert, zu unübersichtlich, wenig intuitiv. Um das alles zu verbessern, ist das Team von Gimp jetzt Mitglied beim Projekt Openusability.org geworden.

Oberflächlichkeit ist erwünscht

Die Idee von Openusability.org ist simpel: Viele GUI-Experten möchten etwas zu einem Open-Source-Projekt beisteuern. Eine Menge Entwickler hätten gerne eine ansprechende Benutzeroberfläche für ihr Open-Source-Programm, haben selbst aber nicht die Begabung dazu. Openusability.org bringt Programmierer und GUI-Künstler zusammen, auf dass die neue Programm-Versionen mit einer ansprechenden Oberfläche brillieren.

Die Resonanz auf diesen Schritt ist vielversprechend: Nach der Ankündigung der Kooperation auf Slashdot war der Suse-Server von Openusability.org prompt überlastet und nicht mehr erreichbar.

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